Kanada

Vier Tote und 17 Verletzte nach Schiffsunglück

15. Februar 2022, 17:04 Uhr
Nach dem Untergang eines spanischen Fangschiffes im Atlantik vor der Küste Kanadas sind mindestens vier Menschen gestorben – 17 weitere werden vermisst. Drei Menschen seien lebend von einem Rettungsfloss geborgen worden, sagte Kapitänleutnant Brian Owens der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag.
Die Kanadische Küstenwache sucht mit Hochdruck nach Überlebenden. (Symbolbild)
© Keystone

«Wir haben Hoffnung, dass andere noch am Leben sind». Allerdings sei das Wetter vor der Insel Terranova für die Suchaktion mit Flugzeug, Helikopter und einem Schiff der Küstenwache «herausfordernd»: Die Sichtweite sei niedrig und die Wellen bis zu vier Meter hoch.

Die Sprecherin der spanischen Regierung, Isabel Rodríguez, hatte zuvor in Madrid gesagt, man erwarte zahlreiche Tote. Das Unglück habe sich in der Nacht auf Dienstag (gegen 6.00 Uhr MEZ) ereignet, hiess es aus übereinstimmenden Quellen. Nach kanadischen Angaben waren zum Zeitpunkt des Unglücks 24 Seeleute an Bord des aus Galizien im Nordwesten Spaniens stammenden Schiffes «Villa de Pitanxo». Zur Ursache des Untergangs wurde vorerst nichts bekannt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. Februar 2022 17:04
aktualisiert: 15. Februar 2022 17:04
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