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Umstrittene Gratis-Abos

Vorabklärung der Staatsanwaltschaft GR wegen Aroser Gratis-Abos

17. Mai 2021, 15:08 Uhr
Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat wegen etwaiger Gratis-Abos an Lokalpolitiker in Arosa Vorabklärungen eingeleitet. Sie untersucht, ob die Bergbahnen Parlamentariern und Mitgliedern des Gemeinderates Gratis-Abos und Vergünstigungen angeboten hätten.
Die Staatsanwaltschaft Graubünden prüft in einer Vorabklärung, ob Lokalpolitiker in Arosa ein Angebot für Gratis-Bergbahn-Abos erhalten haben. (Symbolbild)
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Die Vorabklärungen zu diesem Fall seien im Gang, sagte Staatsanwalt Maurus Eckert zu Berichten der «Südostschweiz». Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte Eckert am Montag, die Staatsanwaltschaft prüfe zur Zeit, ob eine Vorteilsgewährung und eine Vorteilsannahme stattfand.

Laut der «Südostschweiz» hätten Lokalpolitiker von den Aroser Bergbahnen ein Angebot für vergünstigte Jahresabos oder Gratis-Winterskiabos erhalten. Dies sei ein «offenes Geheimnis» im Dorf.

Die Arosa Bergbahnen AG wolle sich aufgrund der laufenden Untersuchung nicht zu den Vorwürfen äussern, erklärte Philipp Holenstein, Direktor der Bergbahnen, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Ob schliesslich ein Verfahren eröffnet wird, ist unklar. Auch die Staatsanwaltschaft wollte sich wegen der laufenden Vorabklärung nicht dazu äussern.

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. Mai 2021 15:10
aktualisiert: 17. Mai 2021 15:08