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Konjunktur

Welthandel zieht laut UN-Bericht wieder an - Risiken bleiben

21. Oktober 2020, 11:05 Uhr
Der Welthandel zieht laut UN-Bericht wieder an, aber Risiken bleiben. (Archiv)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY
Trotz erster Signale für eine von China angeführte Belebung wird der Welthandel den Vereinten Nationen zufolge in diesem Jahr wegen der Pandemie einbrechen.

Wertmässig dürfte er zwischen sieben und neun Prozent fallen, geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (Unctad) hervor.

Auf dem Höhepunkt der ersten Pandemie-Welle im Frühjahr habe es sogar einen Einbruch von 19 Prozent gegeben. Im zurückliegenden Sommerquartal sei der Welthandel um etwa 4,5 Prozent gewachsen.

«Der Handel mit Heimbürogeräten und medizinischem Bedarf hat im dritten Quartal zugenommen, während er sich im Automobil- und Energiesektor weiter abschwächte», so die Unctad. Auch die Nachfrage nach Textilien sei deutlich gestiegen. Im laufenden Herbstquartal dürfte die Dynamik aber schon wieder nachlassen. Hier wird mit einem Wachstum des Welthandels von drei Prozent gerechnet. Aufgrund steigender Infektionszahlen bleibe die Unsicherheit gross.

Vergleichsweise gut aus der Krise kommt Exportweltmeister China. «Insgesamt war das Niveau der chinesischen Exporte in den ersten neun Monaten mit dem des Jahres 2019 im gleichen Zeitraum vergleichbar», hiess es dazu. (Reporter: Stephanie Nebehay, geschrieben von Rene Wagner, redigiert von Sabine Ehrhardt - Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) oder 030 2201 33702

Quelle: sda
veröffentlicht: 21. Oktober 2020 11:48
aktualisiert: 21. Oktober 2020 11:05