Konjunktur

Wirtschaft in Euro-Zone Ende 2020 um 0,6 Prozent geschrumpft

16. Februar 2021, 11:15 Uhr
Die Wirtschaft der Euro-Zone wurde zum Jahresende hin wieder gebremst. (Archivbild)
© KEYSTONE/DPA dpa-Zentralbild/Z1017/_BERND WÜSTNECK
Die Wirtschaft der Euro-Zone ist inmitten der zweiten Corona-Welle Ende 2020 nicht ganz so stark geschrumpft wie gedacht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich im Zeitraum von Oktober bis Dezember zum Vorquartal um 0,6 Prozent.

Dies teilte das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag mit. In einer ersten Schätzzahl war von minus 0,7 Prozent die Rede gewesen.

Wie schwer die Corona-Krise noch immer auf der Wirtschaft im Euroraum lastet, zeigt der Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum, der noch nicht im Zeichen der Pandemie stand: Das BIP schrumpfte Ende 2020 gegenüber dem vierten Quartal 2019 um 5,0 Prozent.

Im Sommer 2020 hatte sich die Konjunktur von den schweren Folgen der ersten Corona-Welle erholt und war im Vergleich mit dem zweiten Quartal um 12,4 Prozent gewachsen. Im Gesamtjahr 2020 schrumpfte die Wirtschaft im Euro-Raum um 6,8 Prozent.

Quelle: sda
veröffentlicht: 16. Februar 2021 11:15
aktualisiert: 16. Februar 2021 11:15