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Feriendestinationen

An diese Orte reisten die Schweizer diesen Sommer

23. August 2021, 13:53 Uhr
Im vergangenen Jahr war das Meer aufgrund strenger Corona-Regeln fast unerreichbar, umso mehr zog es die Schweizer Bevölkerung diesen Sommer an salzige Gewässer. Vor allem Destinationen wie Griechenland oder Mallorca und die Kanaren waren als Reiseziele beliebt.
Die Schweizer Bevölkerung zog es im Sommer ans Meer, beispielsweise nach Fuerteventura.
© CH Media

«Der Mittelmeerraum war diesen Sommer sehr beliebt», zieht Marcel Heggli von Heggli AG Reisen weltweit, ein Fazit zu den Sommerferien. Vor allem Flugreisen auf die griechischen Inseln wie Kreta, Rhodos und Kos waren der «Renner» sowie die Balearen und das spanische Festland. Laut Heggli war den Kundinnen und Kunden vor allem eines wichtig – «möglichst einfach reisen zu können und nicht allzu lange im Flieger sitzen zu müssen.» Aus diesem Grund waren auch Autoreisen in Italien besonders gefragt. Aber auch in der Schweiz verbrachten viele Leute ihre Ferien.

Kreta war eine beliebte Feriendestination der Schweizerinnen und Schweizer.
© Getty Images

Ähnlich klingt es bei Tui Suisse und Hotelplan Suisse. Destinationen um das Mittelmeer sowie die Kanaren lagen hoch im Kurs. «Der Wunsch nach Strandferien war gross», sagt Bianca Gähweiler, Mediensprecherin Hotelplan Suisse. Auch Ferienwohnungen in der Schweiz waren sehr gut gebucht.

Allgemein war der Wunsch der Schweizer Bevölkerung gross, wieder einmal den Strand und das Meer zu sehen.
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In vorigen Jahren genoss die Schweizer Bevölkerung ihre Ferien auch mal weiter in der Ferne: in der Türkei, Dominikanischen Republik, in den USA oder in Asien. Dies war diesen Sommer weitestgehend unmöglich. Als «Verlierer» sieht Heggli zudem Kreuzfahrten und Städtereisen. Die Gründe dafür könnten einerseits die sehr strikte Handhabung der Schutzmassnahmen und die vielen Einschränkungen auf den Kreuzfahrten sein. Auch die Gruppengrösse bei Städtereisen hat die Kundschaft wohl eher abgeschreckt, vermutet Heggli.

In den vergangenen Jahren gingen die Schweizerinnen und Schweizer auch mal weiter. Zum Beispiel in die Türkei.
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Weit weg im Herbst

Für den Herbst zeigt sich: «Es wird wieder sehr kurzfristig gebucht, da die Lage weiterhin unvorhersehbar ist», so Gähweiler von Hotelplan. Wenn es aber möglich sei, werden sich viele Leute fürs Ausland entscheiden, prophezeit sie. Als Destinationen werden die Malediven oder Costa Rica gefragt sein, mutmasst Gähweiler. Laut Tui Suisse wird es die Schweizer Bevölkerung auch nach Antalya oder Ägypten ziehen.

Im Herbst wird es die Schweizerinnen und Schweizer wieder etwas weiter wegziehen, beispielsweise nach Costa Rica.
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Bei Heggli Reisen stehen nebst den Badeorten wie Mauritius, Malediven und Seychellen auch die Vereinigten Arabischen Emirate mit Dubai und Abu Dhabi hoch im Kurs. Für Abenteurer empfiehlt Heggli Namibia oder Tansania. «Unser ‹Geheimtipp› für Unternehmungslustige für den Herbst bleibt weiterhin Madeira – ein Paradies für Wanderer, Entdecker und Unternehmungslustige, welche nebst der einmaligen Flora und Fauna auch die fantastische Hotellerie auf der Insel schätzen», so Heggli.

Wer etwas mehr Abenteuer möchte, der sollte im Herbst Namibia ins Auge fassen.
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(hch)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 23. August 2021 11:40
aktualisiert: 23. August 2021 13:53