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Rechtliche Schritte eingeleitet

Chraftwärch-Fitness wehrt sich gegen Konkurs-Gerüchte

9. Juni 2021, 17:11 Uhr
Der Betreiber des Fitnesscenters in Stans und Neuenkirch wehrt sich gegen die Gerüchte.
© fit24.swiss
Das Fitnesscenter Chraftwärch AG mit Standorten in Stans und Neuenkirch hatte jüngst mit unschönen Anschuldigungen zu kämpfen. Es wurde das Gerücht verbreitet, dass der Betrieb in einem Konkursverfahren stehe. Diese Vorwürfe weist das Unternehmen nun zurück.

In einer Stellungnahme auf ihrer Website schreibt das Unternehmen: «Dieses Gerücht ist schlichtweg unwahr und schadet unserer Firma sehr!» Darum hätten sie beschlossen, aktiv in die Öffentlichkeit zu treten und als Beweis einen Auszug aus dem Betreibungsregister per 4. Juni zu veröffentlichen.

Mit diesen Betreibunsregisterauszug will die Chraftwärch AG zeigen, dass die Firma keine Schulden hat.

© fit24.swiss

Auf Anfrage von PilatusToday sagt Geschäftsführer Beda Berner: «Unsere Abo-Besitzer haben nichts zu befürchten. Es gibt weder finanzielle Probleme, noch ist eine Umstrukturierung der Firma geplant. Die Chraftwärch AG ist finanziell gut aufgestellt.» Dies aber nur, weil sie schon im letzten Jahr – beim ersten Lockdown – Massnahmen ergriffen hätten, um diese unverhoffte und nicht planbare Krise nachhaltig zu überstehen.

Rechtliche Schritte eingeleitet

Um gegen den Verbreiter der falschen Informationen vorzugehen, hat Berner rechtliche Schritte eingeleitet: «Wir wissen, woher das Gerücht stammt. Aus rechtlichen Gründen darf ich aber nicht mehr darüber sagen.»

Berner kritisiert auch die Berichterstattung der Medien: «Wenn überall zu lesen ist, dass die Fitness-Studios schliessen müssen, befeuert das natürlich die Gerüchteküche zusätzlich.» Es stehe ausser Frage, dass es der Branche nicht gut gehe. Auch Berner hat mit einem Mitgliedereinbruch von bis zu 40 Prozent zu kämpfen. Im Verlauf des Sommers könnten es sogar noch mehr werden, dies hätten Erfahrungen der Vorjahre gezeigt. «Das rechtfertigt aber nicht, solch ein Gerücht zu verbreiten. Das ist rufschädigend für uns», so Berner.

Um gegen die «Fake News» vorzugehen, bittet Berner auch seine Community um Unterstützung: «Falls du von jemandem auf dieses Gerücht angesprochen wirst, bitten wir dich, dies zu dementieren und auch auf unsere Info hinzuweisen.»

(wna)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 9. Juni 2021 17:44
aktualisiert: 9. Juni 2021 17:11