Gastronomie

«Endlich haben wir wieder Perspektiven»

13. Januar 2021, 20:21 Uhr
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Quelle: Tele 1

Aufatmen in der Gastronomie: Der Bundesrat hat die Regeln für Härtefälle vereinfacht. Neu gelten alle Betriebe, die wegen der Corona-Pandemie mindestens 40 Tage schliessen mussten, als Härtefall. Der bisher grosse bürokratische Aufwand soll verschwinden. Ein wichtiger und richtiger Entscheid, so lokale Gastronomen.

Endlich sei eine Lösung auf dem Tisch, zeigt sich Ruedi Stöckli, Präsident vom Branchenverband Gastro Luzern erleichtert. Die Massnahmen des Bundes seien wichtig gewesen. «Endlich haben wir wieder Perspektiven und Planungssicherheit» Und doch gebe es weiterhin Fragezeichen, gerade in Bezug auf den Bezug dieser Härtefall-Gelder. «Wer hat Anspruch auf wie viele Gelder? Das sind Sachen, die wir jetzt anschauen müssen.»

Gleich sieht es sein Nidwaldner Pendant Nathalie Hoffmann. «Wir sind sehr froh, dass der Bund das Problem unserer Branche anerkannt hat. Dass wir 20 statt 10 Prozent des Umsatzes zurückerstattet bekommen, hilft uns wirklich sehr. Es ist ein Lichtblick in unserer Branche.»

Jetzt durchhalten, damit im März wieder geöffnet werden kann

Nun sei es wichtig, dass sich auch wirklich alle Leute an die Massnahmen halten würden, so Hoffmann weiter. In einem Appell fordert sie Durchhaltevermögen von der Bevölkerung. «Es sollen keine Partys zu Hause stattfinden! Das Ziel ist wirklich, dass wir im März wieder arbeiten und unsere Gäste begrüssen dürfen! Haltet euch an die Massnahmen, dann kommt das gut. Nur gemeinsam kommen wir durch die Krise.»

Vorerst gelten diese Massnahmen bis Ende Februar. Doch reicht das? Ruedi Stöckli gibt sich optimistisch, dass das ausreicht und keine Verlängerung nötig ist. Er beobachte auch die Lage in Asien und hofft, dass im März das Schlimmste überstanden ist. «Im März sollten wir wieder öffnen können.»

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 13. Januar 2021 18:11
aktualisiert: 13. Januar 2021 20:21