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Zentralschweiz 2021

Erste Jahreshälfte: Der Böögg in der Schöllenen und Flugzeugabsturz in der Frutt

28. Dezember 2021, 07:23 Uhr
Corona und kein Ende in Sicht: Auch in der Zentralschweiz war das Virus das dominante Thema des Jahres 2021. Im Sommer entspannte sich die Situation, dafür hielt das Hochwasser die Leute auf Trab. Wir schauen auf das erste Halbjahr in der Zentralschweiz zurück.
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Quelle: CH Media Video Unit / TeleZüri

Skifahren in Corona-Zeiten, das gab im Januar viel zu reden. In jedem Kanton haben andere Regeln gegolten. Gut beraten war, wer sich quasi täglich informierte, wenn er oder sie auf die Piste wollte. In Luzern hatten beispielsweise die Bahnen zeitweise nur von Donnerstag bis Sonntag offen – und die schwarzen Pisten waren gesperrt. Dies, um Unfälle zu verhindern und die Spitäler nicht zu belasten.

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Quelle: Pilatus Today

Im Februar kam der grosse Frust: keine Fasnacht. Was den Basler schon das Jahr zuvor blühte, war nun auch in der Zentralschweiz Realität. Die fünfte Jahreszeit fiel einem Virus zum Opfer.

Zu einer grösseren Veranstaltung kam es dann trotzdem. Aber erst im April. Rund ums Tell-Denkmal versammelten sich rund 500 Personen, um gegen die Corona-Massnahmen zu demonstrieren. Die Kantonspolizei Uri sprach insgesamt 180 Wegweisungen aus.

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Quelle: Keystone-SDA

Der Kanton Uri stand im April aber nicht nur wegen einer Corona-Demo im Zentrum. Ende April wurde in der Schöllenen Schlucht der Böögg verbrannt. Uri konnte als Gastkanton wegen Corona schon zum zweiten Mal nicht nach Zürich kommen – also kam Zürich nach Uri.

Im Mai stürzte in der Zentralschweiz ein Tiger-Militär-Jet ab. Auf der Melchsee-Frutt konnte sich der Pilot im letzten Moment mit dem Schleudersitz retten. Der Tiger hatte mit einem F/A-18-Jet zusammen eine Übung.

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Quelle: Lesereporter / Pilatus Today

Weil der Boden mit Öl und Kerosin verschmutzt wurde, hatte die Armee im Juni die Absturzstelle saniert.

(kra)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 28. Dezember 2021 07:02
aktualisiert: 28. Dezember 2021 07:23