Auffahrtsserie

Erziehung 2.0: So gehen Familien mit der Digitalisierung um

22. Mai 2020, 18:43 Uhr
Werbung

Quelle: Tele 1

Die Digitalisierung nistet sich zunehmend in sämtlichen Teilen unseres Lebens ein. Kinder und Jugendliche kommen immer früher mit technischen Geräten in Kontakt und wir können kaum mehr ohne Handy sein. In der Auffahrtsserie schauen wir verschiedene Aspekte der Digitalisierung genauer an.

Im ersten Teil wurde die Digitalisierung an der Schule beleuchtet, am Beispiel der Schule Moosmatt in Luzern. Dort sind Tablets im Unterricht Alltag.

Wie handhaben Familien die Digitalisierung?

Sich vor der Digitalisierung zu verschliessen ist heutzutage fast unmöglich. Trotzdem kann man den Konsum von Handy und Internet bewusst umsetzen. So wird es in der Familie Jauch aus Schattdorf gehandhabt. Von den Kindern besitzt keines ein eigenes Handy. Am meisten Mühe damit hat Aurelio, der Älteste. Es wäre manchmal schon praktisch, wenn man mit seinen Freunden schreiben könnte, sagt er. Für seine Schwester Lisa ist das kein Problem, sie braucht noch kein Handy.

Auch wenn Geräte wie Nintendo Switch und Tablet angeschafft wurden, die Bildschirmzeit wird in der Familie Jauch bewusst beschränkt – damit das Gamen nicht die einzige Freizeitbeschäftigung wird.

Die Kinder sollen sich auch mit anderen Tätigkeiten beschäftigen können und dafür brauche es manchmal auch ein bisschen Chaos, sagt Vater Patrick. So kann es passieren, dass die Kinder so vertieft sind und dabei auch mal vergessen, dass sie eigentlich gamen wollten.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 22. Mai 2020 17:50
aktualisiert: 22. Mai 2020 18:43