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Absage Spengler Cup

Grosser Schaden: Caterer aus Beromünster investierte 250'000 Franken

27. Dezember 2021, 08:00 Uhr
Eigentlich sollten aktuell Eishockey-Fans in Davos auf ihre Kosten kommen. Wegen zahlreichen Corona-Fällen beim Gastgeber HC Davos musste der traditionelle Spengler Cup allerdings abgesagt werden. Betroffen sind aber nicht nur Spieler und Fans, sondern auch Lieferanten. So auch die Eventfirma Galfri aus Beromünster.
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Quelle: Tele 1

Statt des grossen Geschäfts dank der Festwirtschaft in Davos hat die Firma Galfri nun einen grossen finanziellen Schaden von mehreren Hunderttausend Franken. 50 Paletten gefüllt mit Essen und Getränken wären für die Gäste bereit gewesen. Für den Geschäftsführer der Catering-Firma, Rosario Galliker, ist es ein trauriger Moment. «Die Lager sind voll, alles war da. Auch die Kühlwagen mit den Lebensmitteln und Getränken. Wir wären ready gewesen.»

Die Galfri GmbH hätte ein Fanzelt, ein Chalet und zwei Essensstände am Spengler Cup betrieben. Rund 40 Mitarbeitende waren schon bereit. Was folgte, war eine Feuerwehrübung: «Im Moment sind wir am Agieren. Wir haben das Personal informiert. Geschaut, dass wir ein Team vor Ort haben, das die Zelte abbrechen kann. Mit den weiteren Konsequenzen habe ich mich noch gar nicht befasst», so Galliker weiter.

Galfri hat rund eine Viertelmillion Franken in den Spengler Cup investiert. Ob es finanzielle Hilfe aufgrund der Absage gibt, ist allerdings noch offen.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. Dezember 2021 09:23
aktualisiert: 27. Dezember 2021 08:00