ESAF

«Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, das erste Mal in die Arena einzulaufen»

Shana Meister, 24. August 2022, 17:26 Uhr
Aus Innerschweizer Sicht stehen am Wochenende Schwinger wie Joel Wicki, Pirmin Reichmuth oder auch Sven Schurtenberger im Fokus. Im Schatten von diesen Athleten stehen aber auch junge Innerschweizer, die auf ihre Chance am ESAF hoffen.
Lukas Bissig, Marc Lustenberger und Jonas Burch wollen am ESAF angreifen.
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Die Schwinger aus der zweiten Reihe sind für die ganze Innerschweizer Mannschaft genau so wichtig. Diese können eine entscheidende Rolle für die Gesamtwertung des ISV spielen.

Einer davon ist der 19-jährige Marc Lustenberger. Obwohl er noch keine grosse Aufmerksamkeit um seine Person bekommt, ist das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 für ihn etwas ganz Besonderes.

Er darf dieses Jahr das erste Mal an einem ESAF teilnehmen. «Das erste Mal in die Arena einlaufen ist etwas, das ich mir noch gar nicht vorstellen kann», erzählt Marc Lustenberger. Der junge Schwinger möchte jedoch mehr als nur neue Eindrücke sammeln. Sein Ziel sei es, acht Gänge zu schwingen und zusammen mit seinem Team etwas Grosses zu erreichen.

Vater als Schwinger-Vorbild

Auch für den gleichaltrigen Urner Lukas Bissig ist es das erste ESAF. Er musste nicht lange suchen, um sich Tipps für das Wochenende zu holen. «Was das ESAF angeht, konnte ich viel von meinem Vater profitieren», so Bissig. Sein Vater Stefan Bissig konnte während seiner Karriere fünf Mal an einem ESAF teilnehmen und gibt diese Erfahrungen nun an seinen Sohn weiter.

Lukas Bissig hat jetzt die Gelegenheit, am Wochenende eigene Erfahrungen zu sammeln. Er ist von seinem Team überzeugt. Für die Innerschweizer sieht er eine grosse Chance auf einen Königstitel. «Wenn wir alle gut zusammenarbeiten, können wir bestimmt einen König stellen.»

Königstitel noch etwas weit enternt

Der Obwaldner Jonas Burch träumt ebenfalls von einem Königstitel. Realistisch gesehen weiss er jedoch, dass solch ein Erfolg an seinem zweiten ESAF noch etwas weit entfernt ist. Nicht aber ein Kranz. «Das ist sicher ein grosser Traum, den ich mir gerne einmal erfüllen würde.» Deshalb möchte er am Wochenende alles geben.

Alles geben, damit die Innerschweizer dank den Schwingern aus der zweiten Reihe, nach 1986, wieder einen Schwingerkönig stellen können.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 24. August 2022 17:26
aktualisiert: 24. August 2022 17:26