Studie zum Fernunterricht

Jeder dritte Schüler hat wenig bis gar nichts gelernt

11. August 2020, 12:34 Uhr
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Quelle: PilatusToday

In den ersten Zentralschweizer Gemeinden hat am Montag die Schule wieder begonnen. Nun zeigt sich langsam, welchen Einfluss der Lockdown auf die Schulen hatte. Eine Studie zeigt: Jeder dritte Schüler hat im Frühling, als die Schulen geschlossen waren, wenig bis gar nichts gelernt.

Schulbarometer heisst die Studie, welche vergleicht, auf welchem Niveau die Schüler sind. 25'000 Personen sind seit dem Lockdown im März befragt worden. Allerdings nicht nur in der Schweiz sondern auch in Österreich und Deutschland. Das Resultat: Ein Drittel hat wenig, ein Fünfter sogar gar nichts gelernt während dem Lockdown.

Welche Fächer genau unter dem Lockdown gelitten haben ist jedoch nicht bekannt. Nun wartet auf die Lehrer die schwierige Aufgabe alle Schüler wieder auf das gleiche Niveau zu bringen. Dafür muss auf jeden einzeln eingegangen werden.

Krux oder Chance?

«Das ist eine grosse Herausforderung für den regulären Unterricht», gibt Stephan Huber von der Pädagogischen Hochschule Zug zu. Wenn es aber gelingt, sieht er in dieser Form der Individualisierung auch eine grosse Chance für die Schüler. Für die hiesse es dann: «weniger Überforderung, weniger Unterforderung und damit vielleicht auch weniger Langeweile.»

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 10. August 2020 21:27
aktualisiert: 11. August 2020 12:34