Nach mehreren Todesfällen

Lawinensituation in der Zentralschweiz bleibt angespannt

15. Februar 2022, 07:05 Uhr
In der Zentralschweiz haben sich in der vergangenen Woche Lawinenniedergänge gehäuft. Zum Teil auch mit tödlichen Folgen. Ein Experte erklärt, warum die Lawinengefahr aktuell so gross ist.
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Quelle: Tele 1

Erst am vergangenen Wochenende sind zwei Skitourengänger in Sachseln im Kanton Obwalden in einer Lawine tödlich verunglückt. Und vor einer Woche ist ein belgischer Schneesportler in Engelberg in eine Schneebrettlawine geraten. Damit sind in innerhalb einer Woche drei Menschen in der Zentralschweiz durch Lawinen gestorben. Das ist eine aussergewöhnliche Situation, sagt Martin Kathriner, Leiter Verkehrs- und Sicherheitspolizei des Kantons Obwalden. Trotzdem erlebe man jeden Winter solche Ereignisse mit Freerider.

In der Schweiz sind im aktuellen Winter bereits zehn Menschen in Lawinen ums Leben gekommen. Auch in den kommenden Tagen entschärft sich die Situation nicht: «Es gibt bis in die hohen Lagen Niederschläge. Und Regen auf eine Schneedecke ist immer sehr schlecht. Deswegen erwarten wir eine doch recht heikle Lawinensituation», so Benjamin Zweifel, Experte beim Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF.

Was die Experten derzeit Personen, die abseits der Piste unterwegs sein wollen, empfehlen: Das siehst du oben im Video.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 15. Februar 2022 07:05
aktualisiert: 15. Februar 2022 07:05
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