Rekorde im Juli?

Letztes Jahr Hochwasser, jetzt Wasserknappheit

27. Juli 2022, 09:52 Uhr
Momentan ist Wasser aufgrund der lang anhaltenden Hitzetage im Juli ein knappes Gut. Vor einem Jahr sah das ganz anders aus: Damals gab es abgesperrte Bereiche in der Stadt Luzern und anderen Teilen der Zentralschweiz aufgrund von Hochwasser. Ein starker Kontrast.
2021 hatte die Kleine Emme einen hohen Wasserstand. Nun sieht es ganz anders aus.
© PilatusToday

Niedrige Wasserpegel, lange Hitzeperioden: Der aktuelle Sommer ist eine Herausforderung für viele. In mehreren Flüssen ist es mittlerweile verboten, Wasser zu entnehmen. Auch Fische mussten bereits umgesiedelt werden.

Wie stark der aktuelle Sommer im Kontrast zu jenem von letztem Jahr steht, zeigen zum Beispiel Zahlen: Aktuell fliessen etwa nur noch rund 1'500 Liter Wasser pro Sekunde durch die kleine Emme. Entsprechend tief ist der Wasserstand. Während des Hochwassers vor einem Jahr flossen bis zu 144'000 Liter pro Sekunde an der Messstation in Emmen vorbei.

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Quelle: Tele 1

Nicht nur die Kleine Emme führte zu viel Wasser: Wer erinnert sich nicht an die grossen orangenen «Beaver»-Schläuche, die entlang der Reuss und dem See aufgestellt wurden, um die umliegenden Gebäude vor dem Hochwasser zu schützen? Im letzten Juli erreichte der Wasserstand in der Reuss in Luzern einen Höchststand von 433.85 Metern über Meer..

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Quelle: PilatusToday

(zno)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. Juli 2022 08:04
aktualisiert: 27. Juli 2022 09:52
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