Anzeige
Hochschule Luzern

700 Studierende mehr, dafür 3,2 Millionen Verlust

18. Mai 2021, 16:53 Uhr
Die Hochschule Luzern schaut trotz Corona positiv auf das vergangene Jahr zurück. Es verzeichnet einen Zuwachs von 700 Studierenden. Auch die Weiterbildungen waren gut besucht. Aus finanzieller Sicht resultierte allerdings einen Verlust von 3,2 Millionen Franken.
Bei der Hochschule Luzern hat es im vergangenen Jahr ein Zuwachs an Studenten gegeben.
© Keystone

Die Hochschule Luzern HSLU hat im vergangenen Jahr einen grossen Zuwachs an Studenten verzeichnet. Trotz Corona studierten 7'789 Studentinnen und Studenten an der HSLU. Das sind über 700 Studierende mehr als im vorherigen Jahr. Von den fast 8'000 Studierenden kommen 42 Prozent aus der Zentralschweiz. Alle Departemente der Hochschule haben an Zuwachs gewonnen. Die Bereiche mit dem grössten Zuwachs waren Wirtschaft, Informatik sowie Design & Kunst.

In der Grafik wird die Entwicklung der Studierendenzahl der letzten drei Jahren gezeigt.

© Hochschule Luzern

Auch die Weiterbildungskurse der HSLU wurden gut besucht. Rund 10'000 Personen haben im vergangenen Jahr an einem Weiterbildungskurs teilgenommen. Die Weiterbildungsangebote im Bereich der Digitalisierung seien besonders gefragt gewesen, heisst es in einer Mitteilung. Coronabedingt mussten allerdings viele Fachkurse oder Seminare abgesagt oder verschoben werden.

Gelungene Umstellung auf Online-Unterricht

Die Corona-Pandemie hat viel von der Hochschule gefordert. So musste sie sich immer wieder neu orientieren. In kurzer Zeit musste die HSLU während der Pandemie auf den Online-Unterricht wechseln. 55 Master- und Bachelorstudiengänge sowie 250 Weiterbildungsangebote konnten plötzlich nicht mehr vor Ort durchgeführt werden. Die Hochschule zieht aber eine positive Bilanz: «Dank des aussergewöhnlichen Einsatzes der Mitarbeitenden sowie der grossen Flexibilität der Studierenden konnte die Situation insgesamt gut gemeistert werden», heisst es in der Medienmitteilung.

Wegen Pandemie: Verlust von 3,2 Millionen Franken

Trotz einem grossen Zuwachs an Studierenden und einem gut gemeisterten Jahr schreibt die Hochschule Luzern wegen Corona rote Zahlen. Das Jahr sei aus finanzieller Hinsicht eine Herausforderung gewesen. Vor allem die Bereiche Forschung & Entwicklung, Weiterbildung sowie Dienstleistungen hätten gelitten. Denn bei diesen Bereichen sei ein schlechteres finanzielles Ergebnis rausgekommen, als im Budget vorgesehen war. Daraus hat sich ein Verlust für die Hochschule von 3,2 Millionen Franken ergeben. Dies bei einem Umsatz von 293,4 Millionen Franken. «Damit sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen», meint Markus Hodel, Rektor der Hochschule Luzern. «Ohne Corona hätte knapp eine rote Null resultiert», so Hodel.

(bmi)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 18. Mai 2021 16:54
aktualisiert: 18. Mai 2021 16:53