Falschinformationen

Abstimmung über Kulturland-Initiative soll verschoben werden

25. November 2020, 07:47 Uhr
Die Abstimmung zur Kulturlandinitiative soll verschoben werden, fordern die Initianten.
© Kanton Luzern
Die Luzerner Regierung soll im Rahmen der Abstimmung zur Kulturland-Initiative Falschinformationen verbreitet haben. Dies werfen die Urheber der Initiative der Regierung vor und wollen den Rechtsweg beschreiten. Ihre Forderung: Die Abstimmung soll verschoben werden.

Würde die Kulturland-Initiative angenommen werden, könnten über 1'100 Hektare landwirtschaftliches Bauland nicht mehr überbaut werden. Es sei sozusagen ein Bauverbot, das Eigentümer enteignen würde. So steht es im Abstimmungsbüchlein, welches 270'000 Luzerner Stimmberechtigte erhalten haben, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet. Dies sei aber falsch, kritisieren die Initianten – die Initiative betreffe das Bauland nicht. 

Die Luzerner Kantonsregierung weist den Vorwurf der Falschinformation zurück. Ob die Abstimmung tatsächlich verschoben werden könnte, ist noch unklar.

Den ganzen Artikel gibt es auf luzernerzeitung.ch.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 25. November 2020 07:39
aktualisiert: 25. November 2020 07:47