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Grand Casino Luzern

Aktionäre erhalten wieder eine Dividende

1. Juni 2021, 15:59 Uhr
Zum zweiten Mal durften die Aktionäre nicht persönlich an der Generalversammlung der Kursaal-Casino AG teilnehmen.
© KEYSTONE/GRAND CASINO LUZERN
An der 125. Generalversammlung der Kursaal-Casino AG Luzern wurden alle Anträge angenommen. Ausserdem spürt das Unternehmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie und schliesst mit einem Minus von 0,43 Millionen Franken ab.

Für das Casino Luzern gibt es Zeichen der Hoffnung: Seit Mitte April ist das Casino wieder geöffnet, und seit dieser Woche kann auch das Restaurant Olivo wieder Gäste empfangen. Hoffnungsvoll stimme ebenfalls, dass das Online-Casino im Pandemie-Jahr 2020 für einen wirtschaftlichen Ausgleich gesorgt habe, wie die Kursaal-Casino AG in einer Medienmitteilung schreibt.

Alle Anträge angenommen

Zum zweiten Mal durften die Aktionäre nicht persönlich an der Generalversammlung der Kursaal-Casino AG teilnehmen. Über die unabhängige Stimmrechtsvertreterin konnte trotzdem mitbestimmen werden und die Aktionäre folgten grossmehrheitlich allen Anträgen des Verwaltungsrats. So wurde die Ausschüttung einer Dividende von je sechs Franken pro Namenaktie und Genussschein genehmigt. Weiter wurde Dr. Philipp Gmür, Luzern, und Dr. J. Maurice Zufferey, Cham, als Mitglieder des Verwaltungsrats für eine weitere dreijährige Amtsdauer bestätigt. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde Ralph Müller, CEO der Schurter Gruppe Luzern.

Die Grand Casino Luzern Gruppe spürte 2020 die Folgen der Pandemie. Das landbasierte Casino sowie der Gastronomie- und Veranstaltungsbereich durften während 101 Tagen keine Gäste empfangen. Der Bruttospielertrag sank deshalb um 35,6 Prozent auf 24,84 Millionen Franken. Dagegen erwirtschaftete das Online-­Casino einen Bruttospielertrag von 69 Millionen Franken. Dank dem starken Jahr des Online-Casinos stieg der Konzernertrag um 75,3 Prozent auf 99,04 Millionen Franken (Vorjahr: 56,49 Millionen Franken). Das Konzernergebnis von minus 0,34 Millionen Franken (Vorjahr: minus 0,13 Millionen Franken) widerspiegelt ebenfalls die Folgen der Pandemie.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 1. Juni 2021 16:05
aktualisiert: 1. Juni 2021 15:59