Standorte bereits öffentlich

Alle sollen wissen, wie viele im Kanton Luzern zu schnell Auto fahren

11. April 2022, 12:08 Uhr
Wo die Luzerner Polizei ihre Radarfallen aufstellt, ist für jedermann einsehbar. Nun wollen die Grünen auch die Ergebnisse der Tempokontrollen öffentlich machen. Die ersten Reaktionen lassen eine sehr kontroverse Diskussion im Kantonsparlament erwarten.
Die Grünen möchten die Ergebnisse von Radarkontrollen wie hier bei der Langensandstrasse in Luzern öffentlich machen.
© St.Galler Tagblatt/Urs Bucher

Der Grüne Maurus Frey möchte mit seinem Vorstoss die Ergebnisse von Radarkontrollen genauso öffentlich zugänglich machen, wie es die Radarstandorte seit Juli 2021 sind. Das würde auch Rückschlüsse auf Bussenerträge zulassen, schreibt die «Luzerner Zeitung».

Frey hofft sich eine Steigerung der Verkehrssicherheit. Noch wichtiger könne der Nutzen in der Kommunikation sein.Er glaubt, dass die Veröffentlichung das Vertrauen in die Geschwindigkeitskontrolle steigere. Es könne nicht sein, dass nur jene von der Veröffentlichung von Blitzerstandorten profitieren, die gerne etwas zu schnell fahren.

SVP-Vertreter Daniel Keller spricht sich gegen den Vorstoss aus. «Wir sollten die Verwaltung nicht mit noch mehr statistischer Mehrarbeit bemühen.»

Den ganzen Artikel findest du hier.

Quelle: Luzerner Zeitung
veröffentlicht: 11. April 2022 10:29
aktualisiert: 11. April 2022 12:08
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