Rechtsextremes Video

«Als ob sie sich auf einen Kampf vorbereiten»

20. November 2020, 15:56 Uhr
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Quelle: Pilatus Today

Sie trainieren ihre Muskeln und lesen faschistische Bücher: Was die Gruppe «Junge Tat» mit ihrem Video, dass auf Telegram verbreitet wird, vermitteln will, analysiert der Experte Hans Stutz.

Sie zeigen sich auf der Luzerner Allmend oder im Gebiet Nordpol. Die rechtsextreme Gruppe «Junge Tat» nimmt die Stadt Luzern als Kulisse für ihr Video (PilatusToday berichtete).

Einer, der die Szene seit Jahren beobachtet, ist Hans Stutz: «In der Szene existiert die Vorstellung, dass es zu gesellschaftlichen Auseinandersetzungen kommen kann und darauf gilt es sich vorzubereiten.» Für Stutz scheint es so, als würde sich die Gruppe auf einen Kampf vorbereiten, um sich gegen einen Feind zu wehren. Wer der Feind ist, wird aus dem Video nicht ersichtlich, so Stutz.

Die Gruppe schreibt am Ende des Videos, dass sie nicht zu kriminellen Handlungen aufrufen würde. Trotzdem müsse das Video und die Gruppe im Auge behalten werden, sagen Politiker von links und rechts.

(hch)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 18. November 2020 19:10
aktualisiert: 20. November 2020 15:56