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Fall St.Urban

Arzt wird freigesprochen: Jetzt spricht der Sohn des Getöteten

22. Juli 2021, 06:20 Uhr
Berge von Akten: Dies bleibt Sergio Esposito von seinem Vater. «Ich habe gehofft, der Arzt wird beschuldigt», erzählt Esposito. Nach dem tödlichen Angriff auf seinen Vater in der Luzerner Klinik St. Urban würde er wenn nötig bis vor Bundesgericht gehen.
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Quelle: Tele 1

An Ostern 2017 kommt der Vater von Sergio Esposito in die Psychiatrie St. Urban. Der diensthabende Arzt teilt ihn ins selbe Zimmer ein wie ein schizophrener 33-Jähriger. Dieser prügelt den 85-jährigen Mann zu Tode. Das Gericht entscheidet, dass der Arzt nicht mitschuldig ist am Tod (wir berichteten).

Für Sohn Sergio Esposito unverständlich. Er kämpfe für seinen Vater: «Ich will die Berufung, ich setze sie durch, das muss ich selber zahlen. Wenn ich dort nicht weiterkomme, gehe ich auch bis ans Bundesgericht. Gerechtigkeit muss sein!»

Wie sich die Verantwortlichen der Klinik St. Urban dazu äussern, erfährst du im Video.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 21. Juli 2021 21:31
aktualisiert: 22. Juli 2021 06:20