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Stadt Luzern

Auf diesen «Plauderbänkli» sollen die Leute ins Gespräch kommen

11. Mai 2021, 10:01 Uhr
30 solcher grünen und roten «Plauderbänkli» wurden in der ganzen Stadt aufgestellt.
© Stadt Luzern
Die Stadt Luzern hat in verschiedenen Quartieren 30 rote und grüne Sitzbänke in «Plauderbänkli» umgewandelt. Damit will sie Passanten dazu animieren, sich auszuruhen und sich zu unterhalten.

Ziel der «Plauderbänkli» soll es sein, Menschen jeglicher Altersgruppen miteinander ins Gespräch zu bringen. Der aufgemalte Slogan «Lust zu Plaudern? Hier hat's noch Platz», soll zum Schmunzeln anregen und den Einstieg in ein Gespräch erleichtern.

«Wer sich auf ein Plauderbänkli setzt, muss damit rechnen angesprochen zu werden», heisst es in einer Mitteilung der Stadt Luzern. So sei es möglich, neue Leute kennenzulernen und es ergebe sich vielleicht eine nette Unterhaltung.

In Verschiedenen Quartieren der Stadt Luzern laden die Sitzgelegenheiten zum Gespräch ein.

© Stadt Luzern

Gegen Einsamkeit im Alter

Bereits im Frühling 2020 war die Lancierung des Projekts geplant gewesen, doch der Shutdown kam dazwischen. Auch jetzt – ein Jahr später – bestehen noch etliche Einschränkungen. Doch gerade in dieser Zeit sei es wichtig, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen, schreibt die Stadt Luzern weiter. Dies natürlich unter Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen.

Mit den «Plauderbänkli» will Luzern auch altersfreundlicher werden. Denn: Gemäss einer Studie des Bundesamts für Statistik fühle sich jede dritte über 65-jährige Person einsam.

«Die Bänkli sollen älteren Menschen die Gelegenheit geben, sich etwas auszuruhen und dazu beitragen, dass Leute miteinander in Kontakt kommen», sagt Livio Arfini, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Soziale Teilhabe des Forums Luzern60plus. Bemalt und beschriftet wurden die Bänke von Lernenden des Verbandes luzernermaler.

Zu den «Plauderbänkli» hat die Stadt sogar ein Video gemacht: 

Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: Youtube/Stadt Luzern

Wie die Stadt Luzern schreibt, seien während der Dreharbeiten die geltenden Massnahmen eingehalten worden. «Die Dreharbeiten haben draussen stattgefunden, wer nicht auf der Bank sass, trug Maske und hielt Abstand. Die Begegnungen zwischen den Personen waren kaum länger als im Video. Zudem wurden die Szenen gespielt, ohne wirklich zu reden (folglich ohne Tröpfchenaustausch).»

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 11. Mai 2021 10:01
aktualisiert: 11. Mai 2021 10:01