Schutzkonzepte an Schulen

Auf Luzerner Pausenplätzen hapert es noch

8. September 2020, 09:46 Uhr
Schutzkonzepte an den Schulen bewähren sich.
© KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari
Nach drei Wochen Schule ziehen die Verantwortlichen im kantonalen Bildungs- und Kulturdepartement eine erste Bilanz zum Unterricht während der Corona-Pandemie. Diese fällt gut aus. Mit einer Einschränkung.

Der Start ins neue Schuljahr war dieses Jahr alles andere als gewöhnlich. Corona verändert auch den Alltag der Schülerinnen und Schüler im Kanton Luzern massgeblich. Während in der Volksschule mit ihren rund 41'000 Schülerinnen und Schülern vom Kindergarten bis zur Sekundarschule Masken und Abstandsregelungen nur im Ausnahmefall gelten, müssen die Lernenden der Gymnasien und Berufsfachschulen (nach dem 9. Schuljahr) die 1,5-Meter-Abstandsregel einhalten. Wenn das nicht möglich ist, gilt eine generelle Maskenpflicht.

Wenige Krankheits- und Quarantänefälle

Nach drei Wochen Unterricht zieht der Kanton nun Bilanz und zeigt sich zufrieden: Insgesamt würden die Schulen wenige Krankheits- und Quarantäne-Fälle vermelden. Die Schutzkonzepte würden zudem ebenfalls grossmehrheitlich gut eingehalten und das Contact Tracing funktioniere.

Anpassungsbedarf zeige sich aber in den Aussenbereichen der Schulen. Demnach werden die Abstandsregeln dort oft nicht eingehalten. Daher plane man, bis zu den Herbstferien die geltenden Schutzkonzepte anzupassen.

Schüler und Lehrer in Quarantäne

Auf Volksschulstufe (inklusive Sonderschulen) sind aktuell 12 Lehrpersonen und 44 Kinder in Quarantäne. In den Gymnasien gibt es derzeit vier bestätigte Coronafälle und 20 Quarantäne-Fälle unter Lernenden. Zudem sind drei Lehrpersonen in Quarantäne.

An den Berufsschulzentren sind die Zahlen etwas höher: Insgesamt mussten in den ersten drei Schulwochen 67 Lernende in Quarantäne, wovon aktuell 25 auf das Testergebnis warten, darunter zwei Lehrpersonen. (red)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 8. September 2020 09:44
aktualisiert: 8. September 2020 09:46