Strassenbau

Ausbau der Littauer Cheerstrasse verzögert sich bis 2024

15. April 2020, 11:46 Uhr
Die Cheerstrasse in Luzern-Littau wird noch nicht ausgebaut. Das Ausbauprojekt, welches seit 2009 im Grundsatz steht, verzögert sich erneut. Der Grund: Der Kanton und die Stadt sind sich nicht einig.
Wo sich Stadt und Kanton uneinig sind: Das Ausbauprojekt der Cheerstrasse in Luzern-Littau.
© Google Maps

Die Cheerstrasse verbindet Littau-Dorf mit dem Bahnhof und dem Littauer Boden. 2009 entschied die damals existierende Gemeinde Littau, den Bahnübergang aufzuheben. Eine Unterführung wurde bereits gebaut.

Ein Zustatzkredit versicherte einen Ausbau – aber erst seit dem letzten Jahr liegt das Bauprojekt vor. Nun teilte die Stadt Luzern mit, dass das Projekt sich verzögere und weitere Kosten dazukommen würden.

Kanton will Lichtsignal, Stadt will Kreisel

Grund dafür ist, dass Kanton und Stadt sich nicht einig sind. Es geht um die Anbindung der Cheerstrasse an die Kantonsstrasse Emmenbrücke-Wolhusen. Die Stadt sah vor, dort einen doppelspurigen Kreisel zu bauen. Der Kanton Luzern hält an einer Lichtsignalanlage fest, damit der Verkehrsfluss gesteuert und der Busverkehr priorisiert werde.

Zusatzkredit absehbar

Eine Kreuzung mit Lichtsignalanlage komme teurer als der verfügbare Kredit von 18,6 Millionen Franken, wie die Stadt Luzern schreibt.. Deshalb prüfe die Stadt einen Zustazkredit und allenfalls eine Kostenbeteiligung des Kantons.

Eröffnung Ende 2024

Die Stadt Luzern teilte mit, sie erarbeite nun ein neue Teilprojekt für den Knoten. Der Terminplan verschiebe sich damit nach hinten. Auf Ende 2024 könne die neue Cheerstrasse eröffnen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. April 2020 11:46
aktualisiert: 15. April 2020 11:46
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