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Autofahrer sollen höhere Bussen zahlen

4. Oktober 2017, 08:55 Uhr
Der Luzerner Sicherheitsdirektor provoziert die Autolobby
Der Luzerner Sicherheitsdirektor provoziert die Autolobby

Der Luzerner Sicherheitsdirektor Paul Winiker forderte höhere Bussen für Autofahrer und Schiffsführer. Besonders Autofahrer die während der Fahrt mit dem Handy telefonieren, sind Winiker ein Dorn im Auge, berichtet die Luzerner Zeitung. 

Für Paul Winiker geht der neue Ordnungsbussen-Katalog des Bundes zu wenig weit. Er will sowohl auf den Strassen als auch auf dem Wasser höhere Bussen. Für Autofahrer die beispielsweise während der Fahrt mit dem Handy telefonieren, sei eine Busse von 100 Franken zu wenig. Es müssten mindestens 200 Franken sein, schreibt Winiker in einer Stellungnahme auf die Ordnungsbussenverordnung des Bundes. Auch auf dem Wasser fordert Winiker höhere Bussen. Schiffsführer, die ohne regulären Ausweis unterwegs sind, sollen nicht nur eine Busse erhalten, sondern angezeigt werden. Zudem sollen auch die Bussen für Schiffsführer für verschiedene Vergehen erhört werden. 

Autoverbände zeigen sich wenig erfreut über die Absichten des Sicherheitsdirektors. Sie werfen Winiker vor, dass er lediglich mehr Geld einnehmen will und einmal mehr die Autofahrer darunter leiden müssten. 

Hier geht es zum ausführlichen Artikel der Luzerner Zeitung

veröffentlicht: 4. Oktober 2017 08:37
aktualisiert: 4. Oktober 2017 08:55