Artenvielfalt

Bessere Lebensbedingungen für Fische in der Kleinen Emme

13. Oktober 2020, 11:02 Uhr
Raubäume in der Kleinen Emme sind für die Fische Rückzugsgebiete.
© Kanton Luzern
Die Fische sollen auch in heissen und trockenen Sommern in der Kleinen Emme überleben können. Der Kanton Luzern gestaltet deshalb das Flussbett im Gebiet Unterlangnau bei Werthenstein um, wie er am Dienstag mitteilte.

Die wichtigsten Fische, die in der Kleinen Emme Leben, sind die Forelle und die Groppe. Gewässeraufwertungen entlang verschiedener Flussabschnitte sollen dazu beitragen, diese Arten und weitere Tiere im Fluss zu erhalten, teilte der Kanton mit.

Raubäume mit Hilfe von Holzstämmen fixiert.

© Kanton Luzern

Zur Zeit werden in Unterlangnau Hindernisse aus der Kleinen Emme beseitigt, die die Fische am Wandern hindern. Zudem werden im Flussbett Raubäume befestigt. Diese bilden den Ersatz für das Totholz, das in Fliessgewässern angeschwemmt wird, und sollen den Fischen als Rückzugsgebiete dienen. Solche Rückzugsgebiete seien gerade wegen des Klimawandels wichtig, teilte der Kanton Luzern mit.

Biodiversität: Aufwertung Kleine Emme

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. Oktober 2020 11:03
aktualisiert: 13. Oktober 2020 11:02