Kantonsgericht

Bombendroher der Mall of Switzerland: «Ich bin höchst empathisch und der grösste Teddybär»

27. Juni 2022, 19:53 Uhr
Das Kriminalgericht verurteilte den Mall-Bombendroher zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten. Die Staatsanwaltschaft will ihn länger hinter Gitter sehen, darum musste der Beschuldigte am Montag vor dem Kantonsgericht erneut aussagen.
Evakuation der Mall of Switzerland in Ebikon am 14. März 2018, nachdem die Bombendrohung eingegangen ist.
© Pius Amrein / LZ

«Wenn alles zu viel wird, begehen manche Suizid, andere laufen Amok. Ich wiederum wollte von meinen Problemen davonlaufen, indem ich mich hinter Gefängnismauern wegsperren lasse.» So versuchte der 41-Jährige am Montag an der Berufungsverhandlung zu erklären. Ein richtiges Motiv habe er nicht gehabt, sein Gedächtnis sei damals «einfach leer gewesen», schreibt die Luzerner Zeitung.

Er sei eigentlich ein guter Mensch, wie er vor Gericht mehrfach beteuerte. Weiter bezeichnete sich der Mann als höchst empathisch und «den grössten Teddybären».

Was an der Verhandlung sonst noch zu reden gab, liest du im ganzen Artikel der Luzerner Zeitung.

Quelle: Luzerner Zeitung
veröffentlicht: 27. Juni 2022 19:53
aktualisiert: 27. Juni 2022 19:53
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