Abstimmung

Das Wichtigste zum geplanten Schulhaus in Sursee

19. November 2020, 09:59 Uhr
So soll das neue Schulhaus dereinst aussehen.
© Sekundarschulkreis Sursee
Am 29. November stimmen die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Sursee über ein neues Schulhaus mit Dreifachturnhalle und ein neues Parkhaus am Zirkusplatz ab. Das musst du zur Vorlage wissen.

Darum geht es

Die Gemeinden Sursee, Geuensee, Knutwil, Mauensee, Oberkirch und Schenkon bilden einen gemeinsamen Sekundarschulkreis. Für die Region Sursee wird bis ins Jahr 2030 ein Bevölkerungswachstum von 2'600 bis 4'200 Personen prognostiziert. Durch einen Neubau soll Platz für die zusätzlichen erwarteten zwölf Sekundarschulklassen geschafft werden.

Entstehen soll auch eine neue Dreifachturnhalle.

© Sekundarschulkreis Sursee

Die Gesamtkosten für die neue Schul- und Parkanlage betragen rund 43 Millionen Franken. Die Nachbargemeinden von Sursee und der Kanton beteiligen sich mit 20 Millionen am Schulhaus. Trotzdem muss die Stadt Sursee als Bauherrin über die gesamten Baukosten abstimmen. Das Schulhaus wäre im Sommer 2024 bezugsbereit.

Die Abstimmung über das Schulhaus und das Parkhaus erfolgen separat, da das Schulhaus auch ohne Parkhaus realisiert werden könnte. Aufgrund der Höhe der Beträge muss neben der Bevölkerung in Sursee, auch Schenkon und Geuensee über die Investition befinden.

Das sind die Argumente der Befürworter

Der Bedarf nach mehr Schulraum sei ausgewiesen. Als Standort sei der Zirkusplatz sehr gut gelegen. Er erlaubt eine zukünftige Erweiterung während des laufenden Schulbetriebs. Die Kosten seien gerechtfertigt, da nicht nur ein Schulhaus, sondern auch eine Dreifachturnhalle entstehe und vergleichbar mit ähnlichen Projekten.

Das neue Schulhaus bietet Platz für 12 bis 14 zusätzliche Klassen.

© Sekundarschulkreis Sursee

Das sagen die Gegner

Harald Hächler von der SVP Sursee befürchtet, dass sich die Stadt Sursee überschuldet. Er sieht den Bedarf, doch ein kleineres und günstigeres Projekt würde in seinen Augen genügen. Kritisch sieht er auch das Finanzierungsmodell. «Wenn eine Gemeinde Nein sagt, bleiben die Kosten auf der Stadt Sursee sitzen.» Dies würde zu höheren Steuern führen.

(hto)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 19. November 2020 16:35
aktualisiert: 19. November 2020 09:59