Rope Skipping

Die besten Seilspringer der Schweiz massen sich in Kriens

26. März 2022, 18:41 Uhr
«Saili-Gumpe» kennen viele aus ihrer Kindheit – das sogenannte Rope Skipping hat sich in den letzten 20 Jahren aber zu einem Hochleistungssport entwickelt. In Kriens waren am Samstag die Schweizermeisterschaften.
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Quelle: Tele 1

Hohe Sprünge, Seile die sich kreuzen, Liegestütze oder Radwenden – in der Krauerhalle in Kriens drehte sich am Samstag alles um das Seilspringen, das Rope Skipping. Die Schweizermeisterschaften fanden statt und dabei gab es zwei verschiedene Disziplinen. Zum einen «Speed» – da ging es darum, möglichst viele Sprünge in einer gewissen Zeit zu machen. Zum anderen «Freestyle», dort wurden Tricks vorgeführt. Die Jury beurteilte anhand verschiedener Kriterien, wie elegant und gut eine Darbietung ist.

«Braucht viel Zeit und Nerven»

Die 13-jährige Jael Georg aus Baar mag besonders die Freestyle-Disziplin. Dort könne sie kreativ sein, sich austoben. Es sei aber auch nicht einfach: «Man muss alles gleichzeitig machen: Also eine Show präsentieren, lachen, Sprünge lernen und das braucht viel Zeit und Nerven.» Lars Neck ist mit seiner Familie vom Rheinfall nach Kriens gereist. Er hat seine eigene Strategie, wie er die Jury beeindrucken will: «Man muss darauf achten, viele Punkte mit einfachen Sprüngen zu holen.» 

«Wir sind wie eine Familie»

Mitorganisiert wurde der Anlass vom Krienser Schweizermeister im Rope Skipping, Matthias Zedi. «Es ist schön, dass der Sport so familiär ist. Dadurch lernt man viele Leute extrem gut kennen. Es ist wie eine grosse Familie und es ist schön, diesen Sport in der Schweiz mitgestalten zu können.» Mitgestalten und mitprägen: Matthias Zedi holte auch an den diesjährigen Schweizermeisterschaften die Goldmedaille und konnte seinen Titel verteidigen. Es ist das vierte Mal, dass er zum besten Rope Skipper der Schweiz gekürt wurde.

(red.)

Quelle: Tele 1
veröffentlicht: 26. März 2022 18:41
aktualisiert: 26. März 2022 18:41
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