Industrie

Dierikon: Komax ist 2022 stark gewachsen

24. Januar 2023, 08:11 Uhr
Die Komax-Gruppe aus Dierikon LU ist 2022 auch dank der Übernahme von Schleuniger stark gewachsen. Aber auch ohne den Zukauf hätte es ein Rekordergebnis gegeben. Bei den Bestellungen lief es dem Hersteller von Kabelverarbeitungsmaschinen rund.
Der Hauptsitz von Komax in Dierikon. Das Luzerner Industrieunternehmen ist 2022 stark gewachsen. (Archivaufnahme)
© KEYSTONE/GORAN BASIC
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Im Gesamtjahr 2022 legte der Umsatz um mehr als 40 Prozent auf leicht über 600 Millionen Franken zu, wie Komax am Dienstag nach vorläufigen Zahlen mitteilte. Auch bei den Bestellungen legte das Unternehmen ordentlich zu: Der Auftragseingang kletterte um knapp 41 Prozent auf 678,1 Millionen und damit auf ein neues Rekordniveau.

Erwartungen knapp erfüllt

Komax hatte Schleuniger per August 2022 von der Metall Zug Gruppe übernommen. Ohne das Unternehmen aus Thun BE hätte Komax einen Bestellungseingang von 599,6 Millionen erzielt und damit einen über 100 Millionen Franken höheren Wert als im Rekordjahr 2018. Beim Umsatz lag der Komax-Anteil bei rund 520 Millionen. Die EBIT-Marge der Gruppe gibt Komax den vorläufigen Zahlen zufolge mit rund 12 Prozent nach 10,6 Prozent im Vorjahr an.

Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten gemäss AWP-Konsens beim Auftragseingang knapp erfüllt, ansonsten besonders bei der Marge übertroffen.

Zahlreiche Auslieferungen ausstehend

Die anhaltenden Herausforderungen bei den Lieferketten seien insgesamt gut gemeistert worden, teilte Komax mit. Dennoch sei es zu Verzögerungen gekommen, und nicht alle Bestellungen seien im gewohnten Tempo abgearbeitet worden. Da zahlreiche Bestellungen aus dem Jahr 2022 noch nicht ausgeliefert werden konnten, sei man mit einem hohen Auftragsbestand ins neue Jahr 2023 gestartet.

Ausführliche Informationen zum Geschäftsjahr 2022 präsentiert Komax am 14. März.

Quelle: sda
veröffentlicht: 24. Januar 2023 08:12
aktualisiert: 24. Januar 2023 08:12