Wegen Corona

Einwanderung im Kanton Luzern geht massiv zurück

20. Oktober 2021, 09:42 Uhr
Im vergangenen Jahr haben knapp 4'800 Menschen ihren ständigen Wohnsitz in den Kanton Luzern verlegt. Dies sind so wenige wie seit zehn Jahren nicht mehr. Verantwortlich dafür ist die Corona-Pandemie.
Im Kanton Luzern ist die Einwanderung so stark zurückgegangen wie seit zehn Jahren nicht mehr.
© KEYSTONE/Gaetan Bally

Die meisten Menschen, die im vergangenen Jahr aus dem Ausland in den Kanton Luzern gezogen sind, sind Schweizer Staatsbürger. 15 Prozent der Einwanderungen in den Kanton Luzern machten die Deutschen aus. Dahinter folgen Italienerinnen und Italiener.

Weiter zeigen die Zahlen von Lustat Statistik Luzern, dass es beim Ausländeranteil je nach Region grosse Unterschiede gibt. Mit 36 Prozent hat Emmen den höchsten Ausländeranteil, Romoos mit lediglich drei Prozent den tiefsten. Ebenfalls einen Ausländeranteil von unter fünf Prozent verzeichnen die Gemeinden Hasle, Doppelschwand und Luthern.

Insgesamt hatten Ende 2020 knapp 80'000 Ausländerinnen und Ausländer ihren ständigen Wohnsitz im Kanton Luzern. Das entspricht rund jedem fünften Einwohner des Kantons. Der Luzerner Ausländeranteil ist damit etwas tiefer als der Schweizer Durchschnitt.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 19. Oktober 2021 11:15
aktualisiert: 20. Oktober 2021 09:42
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