Luzerner Quartier

Erste Massnahmen wirken: Trinkwasserverbot gilt jedoch weiterhin

1. August 2022, 15:20 Uhr
Der Luzerner Energieversorger EWL hat eine bakterielle Verunreinigung des Trinkwassers festgestellt. Erste Sofortmassnahmen wirken, doch es seien weitere Proben nötig, um das Trinkwasserverbot aufzuheben.
In der Stadt Luzern müssen gewisse Bewohnerinnen und Bewohner das Trinkwasser wegen einer Verschmutzung weiterhin abkochen. (Archivbild)
© KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Trinkwasser im Luzerner Quartier Langensand-Matthof ist mit Bakterien verschmutzt. Proben deuteten auf eine Verschmutzung mit Milchsäurebakterien hin. Die Energie Wasser Luzern (EWL) hat erste Massnahmen gegen die Verunreinigung getroffen und die letzten getätigten Proben zeigen nun eine positive Tendenz. Doch gemäss einer Medienmitteilung müsse man die nächsten Proben noch abwarten. Vorher könne das Trinkwasserverbot nicht aufgehoben werden. Am Dienstag, 2. August 2022, werde man die Bewohnerinnen und Bewohner wieder informieren. Weiterhin gilt: Das Trinkwasser muss abgekocht werden.

Wie die Milchsäurebakterien ins Trinkwasser gelangen konnten, ist auch noch unklar. Im Video erklärt Patrick Rust, das müsse einen äusseren Einfluss haben.

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(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 1. August 2022 12:44
aktualisiert: 1. August 2022 15:20
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