Ursache weiterhin unklar

«ewl» gibt grösstenteils Entwarnung und reduziert Energiekosten

10. August 2022, 13:05 Uhr
Energie, Wasser, Luzern ewl gibt das Trinkwasser für rund 95 Prozent des bisher betroffenen Gebiets Langensand-Matthof frei. Somit muss das Trinkwasser dort nicht mehr abgekocht werden. Die Ursache für die Verschmutzung ist jedoch noch nicht gefunden.

Quelle: PilatusToday / David Migliazza

Nach rund zehn Tagen ohne Trinkwasser kann in 95 Prozent der betroffenen Luzerner Gebieten das Trinkwasser wieder wie üblich konsumiert werden. «Wir konnten in den letzten Tagen das betroffene Gebiet dank mehrfachem Spülen und systematischem Testen stark eingrenzen. Die bakterielle Verunreinigung ist bis auf wenige Strassen beseitigt. Das ist sehr erfreulich», schreibt «ewl» in einer Mitteilung. Die noch befallenen Leitungsabschnitte seien vom Netz genommen worden.

Ein kleines Gebiet bleibt noch von der Verunreinigung betroffen. Es handelt sich um folgende Adressen:

  • Haselweg 14
  • Imfangring 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 13, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30
  • Imfangstrasse 6, 8, 26a, 28, 30, 34

Folgende Gebiete sind noch von der Verunreinigung betroffen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner in den genannten Strassen müssen noch bis Donnerstag, 11. August 2022 um 17.00 Uhr das Trinkwasser abkochen. Ab diesem Zeitpunkt verfügen auch diese Gebäude wieder über sauberes Trinkwasser, weil eine provisorische Trinkwasserzufuhr installiert wird.

Reduktion der Energiekosten

«ewl» dankt den Anwohnern für die Geduld und die Umsetzung der Massnahmen zum Schutz der Gesundheit, sagt Patrik Rust gegenüber PilatusToday und Tele 1. Betreffend Energiekosten wolle man den betroffenen Bewohnern entgegenkommen. Für das bezogene, verschmutze Wasser werde eine Reduktion der Rechnung vorgenommen. So wolle man auch dem gezwungenermassen gekauften Wasser Rechnung tragen.

Das Ereignis wird intern analysiert und die daraus resultierenden Ergebnisse mit in die Zukunft genommen, schliesst Rust ab. Wie die Bakterien in die Leitungen gekommen sind, müsse man aber noch ermitteln. Dafür könne es viele Gründe von aussen geben.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 9. August 2022 14:15
aktualisiert: 10. August 2022 13:05
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