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Bezirksgericht-Urteil

«Familie Eichwäldli» soll Liegenschaft in Luzern räumen

17. Mai 2021, 10:36 Uhr
Das besetzte Haus im Eichwäldli in Luzern. (Archivbild)
Die Stadt Luzern hatte am 8. März verlangt, dass die Bewohner aus der Liegenschaft Eichwäldli ausgewiesen werden. Das Luzerner Bezirksgericht hat dem zugestimmt. Zieht die «Familie Eichwäldli» das Urteil nicht ans Kantonsgericht weiter, muss sie in zehn Tagen raus aus dem Haus.

Mit dem Entscheid vom 12. Mai sei das Gesuch um die Ausweisung gutgeheissen worden, schreibt das Luzerner Bezirksgericht in seinem Entscheid. Das Gericht kommt zum Schluss, dass zwischen den Parteien ein Gebrauchsleihvertrag abgeschlossen wurde, welcher am 30. September 2020 endete. Dann hätten die Bewohnerinnen und Bewohner die Liegenschaft verlassen sollen. Weil sie das bisher nicht getan haben, werde dem Ausweisungsgesuch der Stadt Luzern stattgeben, heisst es weiter.

Weiterzug vors Kantonsgericht möglich

Der Entscheid kann innert zehn Tagen beim Luzerner Kanton angefochten werden. Geschieht dies nicht, wird das Urteil rechtskräftig und die «Familie Eichwäldli» muss die besetzte Liegenschaft binnen zehn Tagen räumen.

Die Stadt Luzern als Grundeigentümerin hatte sich Anfang März ans Bezirksgericht gewandt und verlangte die Ausweisung der Bewohner der Liegenschaft Eichwäldli.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 17. Mai 2021 10:18
aktualisiert: 17. Mai 2021 10:36