Super League

FCL spielt 2:2 gegen YB und steht nun mit dem Rücken zur Wand

20. Mai 2022, 06:24 Uhr
Sion oder der FCL? Wer Ende Saison in die Barrage muss, wird sich erst nach der letzten Runde der Saison zeigen. Nach dem 2:2 gegen YB müssen die Luzerner auswärts gegen den Meister FCZ gewinnen, um bei einer möglichen Niederlage von Sion noch auf Rang acht vorrücken zu können.
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Quelle: PilatusToday / David Migliazza

So gross die Vorfreude auf dieses Spiel auch war, die Enttäuschung nach nur sechs gespielten Minuten war noch viel grösser. Da haben zahlreiche Fans noch nicht einmal Platz genommen und bereits steht es 0:2 für die Gäste aus Bern. Zuerst leistete sich Denis Simani einen riesigen Bock – Kanga netzt zum 0:1 ein. Nur wenige Momente später fälscht dann sein Abwehr-Partner Burch einen Schuss von Fernandes unhaltbar ins eigene Tor ab. Zwei Paukenschläge direkt ins Luzerner Löwenherz.

Doch Löwen sind Kämpfer und folglich nur wenige Minuten später zogen sie den Säbel bereits wieder aus der Brust. Eine sensationelle Ballstafette landete via Dräger bei Sorgic: 1:2. Nun war so richtig Pfeffer in dieser Partie. Chancen über Chancen, Fouls über Fouls und Diskussionen über Diskussionen. Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven und wohl auch nichts für Schiri Schnyder. Ihm drohte das Spiel immer mehr aus den Händen zu gleiten.

Spektakuläre Schlussphase – ohne Happy End

Schnyder rettete sich mit dem Pausenpfiff und bat zum Pausentee. Die Kräutermischung wiederum wirkte auf die beiden Mannschaften wie Balsam. Das Spiel wurde kontrollierter, die Chancen zu Beginn der 2. Halbzeit wurden weniger. Doch einer gab sich damit nicht zufrieden. Vor dem Spiel noch zum FCL-Spieler der Saison gekürt, bewies Filip Ugrinic in der 69. Minute auch weshalb. Aus rund elf Metern hämmerte er das Spielgerät in die Maschen. Das Stadion steht, die Fans jubeln, der Speaker heizt ein. Alles zurück auf Anfang.

Der Anfang einer spektakulären Schlussphase. Zuerst versuchte es Burch per Fallrückzieher, dann Ugrinic aus vollem Lauf. Leider ohne Erfolg. Der FC Luzern steht somit eine Runde vor Ende noch immer auf dem Barrageplatz und braucht nun ein mittelgrosses Wunder, um diesen noch verlassen zu können.

Szene des Spiels

Neben den zahlreichen Chancen und Toren machte vor allem eine Situation von sich reden. Der Schiedsrichter pfeift zur 2. Halbzeit, so weit so gut. Doch YB-Stürmer Kanga spielt den Ball nicht zu einem Mitspieler, nein, er läuft mit dem Spielgerät gedankenverloren in Richtung FCL-Kasten. Schiri Schnyder liess ihn jedoch nicht weit kommen und entschied rasch auf Freistoss für Luzern.

Spieler des Spiels

Goalie Müller hält seine Mannen mehrfach mit sensationellen Paraden im Spiel. Dank ihm durfte man beim FC Luzern bis zum Schluss hoffen. Ein starkes Spiel vom Deutschen.

Stimme zum Spiel

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Quelle: PilatusToday

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Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 19. Mai 2022 20:04
aktualisiert: 20. Mai 2022 06:24
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