Zentralschweiz
Luzern

Getrennte Unterbringung von Asylsuchenden und Ukrainerinnen stösst an Grenzen

Konfliktpotenzial

Getrennte Unterbringung von Asylsuchenden und Ukrainerinnen stösst an Grenzen

· Online seit 09.03.2023, 07:02 Uhr
Normalerweise leben Ukrainerinnen und Ukrainer mit dem Schutzstatus S getrennt von regulären Asylsuchenden. Jedoch werden für erstere die Plätze knapp, so kann keine getrennte Unterbringung mehr garantiert werden. Das führt zu Spannungen.
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Personen mit Schutzstatus S, also Ukrainerinnen und Ukrainer, werden häufig getrennt von regulären Asylsuchenden einquartiert. So beispielsweise im Kanton Bern, wie Gundekar Giebel von der Sozialdirektion gegenüber der «Luzerner Zeitung» sagt: «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es schwierig ist, wenn Personen mit unterschiedlichen Rechten und unterschiedlicher Fluchtgeschichte am selben Ort untergebracht sind.» So dürften diejenigen mit dem Status S arbeiten, reguläre Geflüchtete aber nicht.

Im Kanton Luzern ist die Situation ähnlich. Die Asylsuchenden sind getrennt von den Ukrainerinnen und Ukrainern untergebracht, da es ansonsten zu Spannungen kommen könnte. In Zukunft könne eine Änderung dieser Handhabung aber nicht ausgeschlossen werden, wie die Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen der «LZ» mitteilt.

Den ganzen Artikel findest du unter luzernerzeitung.ch.

veröffentlicht: 9. März 2023 07:02
aktualisiert: 9. März 2023 07:02
Quelle: Luzerner Zeitung

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