Gewässerverschmutzung wegen Ökoheizungen

24. Januar 2020, 19:13 Uhr
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Wie Erdsondenbohrungen Luzerner Gewässer verschmutzen

Der Kanton Luzern vermeldete im letzten Jahr 88 Fälle von Gewässerverschmutzungen. Wie es in einer Mitteilung heisst, sind das sechs mehr als noch im Vorjahr. 20 dieser Fälle sind auf Erdsondenbohrungen zurückzuführen.

Wer eine Wärmepumpe für sein Zuhause will, muss zuerst ein Loch bohren. Und zwar rund 200 Meter tief. Dabei stösst man leicht auf Grundwasser, welches dann den ganzen Schlamm aus dem Bohrloch nach oben befördert.

An und für sich kein Problem erklärt Rudolph Liebundgut von der LSS Bohr AG. Normalerweise wird der ganze Schlamm aufgefangen und fachgerecht entsorgt. Es kann aber auch vorkommen, dass das Auffangen nicht richtig klappt. Dann kann der Schlamm in Gewässer geraten.

Gemäss Josef Böbner von der Dienststelle Energie und Umwelt liegt genau da das Problem. Der Schlamm verhärtet die Bachsohle und zerstört Lebensraum von Fischen und anderen Bachlebewesen. Wie sich das vermeiden lässt im Beitrag von Tele 1.

veröffentlicht: 24. Januar 2020 18:38
aktualisiert: 24. Januar 2020 19:13