100 statt 300

Guido Graf verteidigt Kanton Luzern

25. Juli 2020, 08:14 Uhr
Gesundheitsdirektor Guido Graf verteidigt seine Massnahme für Clubs und Bars. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Die Massnahme des Kantons, die Gästezahl in Bars und Clubs auf 100 zu reduzieren, zog den Unmut der Clubbetreiber auf sich. Nun nimmt der Gesundheitsdirektor Stellung.

Wie Graf im Interview mit der "Luzerner Zeitung" sagt, sei das Contact Tracing nicht eine Alternative zur Personenbeschränkung, sondern eine ergänzende Massnahme. «Das Contact Tracing ist nicht die eierlegende Wollmilchsau, die alles leisten kann!», betont Graf.

Das Contact Tracing werde zwar laufend ausgebaut, kann aber bei einem «raschen oder gar exponentiellen Anstieg» nicht mehr mit vernünftigem Aufwand betrieben werden, so Graf weiter.

Deshalb seid die Personenbeschränkung auch als präventive Massnahme zu verstehen. «Die Haltung jener Personen, die finden, der Kanton solle einfach hinterher putzen und aufräumen, finde ich problematisch.»

Das ganze Interview gibt es auf luzernerzeitung.ch.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 25. Juli 2020 08:14
aktualisiert: 25. Juli 2020 08:14