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Umwelt

Hightech-Maschine soll Pflanzenschutz revolutionieren

2. Mai 2021, 09:38 Uhr
Weniger ist mehr. Unter diesem Motto entscheiden wir Mitte Juni über zwei Agrarinitiativen. Damit sollen Pflanzenschutzmittel entweder ganz verboten werden oder besser eingesetzt werden. Dass es auch wirklich mit weniger geht, zeigt auch ein Beispiel aus Eschenbach. Dort wurde am Samstag eine Hightech-Maschine vorgestellt, welche den Pflanzenschutz revolutionieren soll.
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Quelle: Tele 1

Thomas Estermann, Geschäftsführer des Thomas Estermann AG, aus Eschenbach hat nicht gezögert und sich die erste Hightech-Maschine überhaupt geschnappt. Zu gross seien die Vorteile, es nicht zu tun.

Die Maschine besprüht nämlich ganz gezielt nur noch Unkraut, wodurch das Gras besser wächst. Möglich ist das mit Hilfe von Kameras, welche das Feld abscannen. Künstliche Intelligenz analysiert dann diese Daten und öffnet die Pestizid-Düsen genau dann, wenn das Unkraut unter den Düsen liegt.

Durch das gezielte Bespritzen spare man bis zu 90 Prozent der Chemikalien ein, heisst es seitens der Entwickler.

Die 80'000 Franken teure Maschine kommt an bei den Leuten: Sie ist bereits ausverkauft. Im Kanton Luzern ist Thomas Estermann der einzige Besitzer.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 2. Mai 2021 09:08
aktualisiert: 2. Mai 2021 09:38