Stadtfest Luzern

«Ich bin überzeugt, dass es für ein solches Fest Luzerner Blut braucht.»

Marcel Jambé, 25. Mai 2020, 19:07 Uhr
Das Luzerner Fest soll wieder stärker in der Luzerner Innenstadt stattfinden. Verschiedene Plätze in der Alt- wie Neustadt sollen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten bespielt werden.
Ab nächstem Jahr soll das Luzerner Fest in einer neuen Form daherkommen. Neu heisst der Event Stadtfest Luzern. Ausserdem hat die Stiftung «Luzern hilft» eine neue Geschäftsstelle und eine neue OK-Präsidentin gewählt. Das Luzerner Stadtfest findet am letzten Juniwochenende 2021 statt.

Mit neuen Köpfen wolle man das Fest auch neu definieren. Als neue OK-Präsidentin ist Nicole Reisinger gewählt worden. Sie ist Leiterin im Marketing und Verkauf der Zentralbahn und löst Corinne Imbach ab, welche bis anhin als OK-Präsidentin des Luzerner Fests tätig war.

Die neue Geschäftsstelle übernimmt Christoph Risi mit seiner Firma «Die Waldstätter», deren Sitz sowohl in Stans, als auch Luzern ist. Christoph Risi bringt seine Erfahrung aus der Umsetzung diverser Kulturveranstaltungen mit, wie zum Beispiel der Freilichtspiele Luzern.

Das Stadtfest Luzern soll wieder stärker in der Luzerner Innenstadt stattfinden. Verschiedene Plätze in der Alt- und Neustadt sollen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten bespielt werden, schreiben die Veranstalter in einer Medienmitteilung. Dabei sollen Vereine, Kulturschaffende und diverse Organisationen vermehrt am lokalen Fest mitwirken können.

Die neue OK-Präsidentin Nicole Reisinger (links) übernimmt das Amt von Corinne Imbach.

© Stadtfest Luzern

PilatusToday hat mit der neuen OK-Präsidentin Nicole Reisinger über ihre Wahl gesprochen.

Braucht man Luzerner Blut, um ein solches Amt auszuführen?

Ich bin überzeugt, dass es für ein solches Fest Luzerner Blut braucht. Ich bin mega glücklich, dass ich als Ur-Luzernerin dieses Stadtfest prägen kann. Selbstverständlich reicht eine einzige Person nicht aus, sondern ein ganzes OK mit Menschen, die etwas bewegen wollen. Genau wie das vorherige OK. Jedoch mit einer neuen Ausrichtung. Wir wollen zurück zu den Wurzeln gehen, zurück in die Altstadt, wo wir Raum und Platz für Begegnungen von Luzernern für Luzerner schaffen wollen.

Was ist für Sie persönlich wichtig bei solch einem Fest?

Mir ist es wichtig, dass das Stadtfest ein Ort der Begegnungen wird. Dass man sich mit anderen Menschen trifft, mit denen man sich sonst im Alltag nicht austauscht. Dass man wieder Zeit findet sich hinzusetzen, um spannende Gespräche zu führen oder gemeinsam etwas zu trinken.

Wie stellen Sie sich das neue Stadtfest in Luzern vor?

Wir haben als Rahmenbedingung bereits ein Grobkonzept von der Stadtregierung erhalten. Nun schauen wir, wie man diese verschiedenen Komponenten verbinden kann. Unsere Idee ist, mehrere verschiedene Feste zu einem grossen Fest zusammenzuführen. Beim neuen Stadtfest sollte man von Platz zu Platz gehen und eine neue Facette der Stadt Luzern entdecken können. Mehr dazu will ich aber noch nicht verraten.

Wie fühlen sich sich als neue OK-Präsidentin?

Als man mich angefragt hat, war ich im ersten Moment sehr überrascht, da ich noch nie ein solch grosses Fest organisiert habe. Ich bin durch und durch Luzernerin. Ich fühle mich extrem geehrt und freue mich wahnsinnig auf die Herausforderung, habe aber gleichzeitig eine grosse Portion Respekt. Ich will unbedingt erreichen, dass wir wieder ein Fest von Luzerner für Luzerner haben, dass in einem kleineren Rahmen stattfindet und möglichst allen Freude bereitet.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 25. Mai 2020 19:07
aktualisiert: 25. Mai 2020 19:07