Raumplanung

Inwil und Malters bei Luzerner Agglomerationsprogramm dabei

4. September 2020, 13:10 Uhr
Die Gemeinde Malters gehört neu zum Agglomerationsprogramm des Kantons Luzern. (Archivbild)
© KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER
Im Kanton Luzern hat die öffentliche Mitwirkung für das Agglomerationsprogramm der vierten Generation (AP LU 4G) begonnen. Neu im Bearbeitungsperimeter miteinbezogen werden die Gemeinden Inwil und Malters. Im Programm sind Massnahmen für 169 Millionen Franken enthalten.

Das AP widmet sich den Verkehrs- und Siedlungsentwicklungen der Agglomeration Luzern, wo rund 250'000 Menschen leben. Der Bund beteiligt sich an den Kosten der ins Programm aufgenommenen Massnahmen.

Die vierte Generation des AP werde derzeit vom Kanton Luzern, dem Regionalen Entwicklungsträger LuzernPlus und dem Verkehrsverbund Luzern (VVL) erarbeitet, teilte die Luzerner Staatskanzlei am Freitag mit. Es entwickelt die drei früheren Generationen weiter und enthält Massnahmen mit Baubeginn zwischen 2024 und 2028.

Schwerpunkte liegen etwa in den Bereichen «Siedlung», «Landschaft und Erholung» sowie «Verkehr». Bei letzterem werden vor allem Ortsdurchfahrten, Buspriorisierung und E-Bus-Strategie sowie zu Fuss- und Veloverkehrsinfrastrukturen neu aufgenommen.

Hergiswil nicht mehr dabei

Neu gehören die Gemeinden Inwil und Malters zum Bearbeitungsperimeter des AP, Hergiswil NW ist hingegen nicht mehr dabei, nachdem die Nidwaldner Gemeinde 2018 ihre Mitgliedschaft im Verband LuzernPlus gekündigt hatte. Neu zum Betrachtungsperimeter des AP gehören Eschenbach und Neuenkirch.

Das Mitwirkungsverfahren für das AP LU 4G dauert bis zum 2. November 2020 und wird erstmals online durchgeführt. Das Resultat der Mitwirkung fliesst in die Vorlage ein, die spätestens am 15. Juni 2021 dem Bund zur Prüfung eingereicht wird.

Quelle: sda
veröffentlicht: 4. September 2020 13:10
aktualisiert: 4. September 2020 13:10