Tierwohl

Kanton Luzern führte erste bewilligte Hoftötung durch

13. Januar 2021, 09:29 Uhr
Rinder auf dem Biohof Herrendingen in Eschenbach werden in Zukunf auf dem Hof getötet.
© KEYSTONE/Peter Schneider
Der Weg zum Schlachthof bedeutet für die Tiere viel Stress. Dieser soll den Tieren dank Hof- und Weidetötungen, die seit dem 1. Juli 2020 erlaubt sind, erspart bleiben. Am vergangenen Freitag wurde die erste bewilligte Hoftötung im Kanton Luzern durchgeführt.

Genauer, auf dem Biohof Herrendingen, geführt von Sarah und Sebi Anderhub in Eschenbach. Sie beschäftigen sich seit langem mit Hoftötungen und sind froh, endlich die Möglichkeit dazu zu haben: «Der Transport in ein Schlachthaus ist aus unserer Sicht unwürdig. Mit der Hoftötung können wir das Tier bis zum Schluss begleiten. Wenn es schon für den menschlichen Genuss sterben muss, dann mit grösstmöglicher Achtung», sagt Sarah Anderhub gegenüber der «Luzerner Zeitung».

Trotzdem ist auch eine solche Tötung emotional. Es sei schon heftig, eine Tötung hautnah zu erleben, erzählt Sarah Anderhub.

Den ganzen Artikel, wie genau eine Hoftötung abläuft, kannst du unter luzernerzeitung.ch nachlesen.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 13. Januar 2021 09:31
aktualisiert: 13. Januar 2021 09:29