Hunde

Kanton Luzern prüft Kursobligatorium für Hundehalter

21. Februar 2022, 21:38 Uhr
Luzernerinnen und Luzerner, die sich erstmals einen Hund anschaffen, müssen möglicherweise bald einen Kurs besuchen. Sie prüfe die Wiedereinführung obligatorischer Kurse für Ersthundehalter, schreibt die Kantonsregierung in ihrer Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss.
Der Umgang mit dem Hund will gelernt sein. (Symbolbild)
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Die eidgenössischen Räte hatten auf 2017 das 2008 eingeführte nationale Obligatorium für Hundekurse aufgehoben. Hundehalterinnen und Hundehalter im Kanton Luzern müssen seither keinen Kurs mehr besuchen. In anderen Kantonen blieb die Pflicht dagegen bestehen.

Auch im Kanton Luzern könnte die Kurspflicht wieder eingeführt werden. Sie prüfe eine entsprechende Änderung in der Verordnung, erklärte die Kantonsregierung. Mit dem Kurs würden die Tierhalter die nötigen Grundkenntnisse erhalten, wie sie mit dem Hund in verschiedenen Situationen umgehen sollen. Auch ein Kursobligatorium für Importhunde wird geprüft. Hier gehe es darum, das Gefährdungspotential rechtzeitig zu erkennen, erklärte die Regierung.

Kantonsparlamentarier Peter Fässler (SP) hat mit einem Vorstoss eine Überprüfung der kantonalen Hundevorschriften verlangt. Er begründete dies damit, dass sich viele Menschen während der Pandemie einen Vierbeiner zugelegt hätten. Die Luzerner Regierung ist bereit, den Vorstoss teilweise entgegen zu nehmen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 22. Februar 2022 07:31
aktualisiert: 22. Februar 2022 07:31
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