Härtefallgelder

Kanton Luzern spricht 180 Millionen Franken für geschlossene Betriebe

23. März 2021, 15:20 Uhr
Der Luzerner Finanzdirektor Reto Wyss stellt mehr Geld für Härtefälle zur Verfügung. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
40 Millionen Franken, die der Kanton im Januar für sogenannte Härtefall-Firmen gesprochen hat, reichen nicht. Zu diesem Schluss kam die Regierung am Dienstag. Jetzt sollen insgesamt 220 Millionen zur Verfügung gestellt werden.

Bei den zusätzlichen 180 Millionen Franken handelt es sich um sogenannte à-fonds-perdu-Beiträge, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Davon spricht der Kanton 60 Millionen, den Rest übernimmt der Bund. Ob dies zur Abfederung der wirtschaftlichen Krise reicht, ist noch nicht klar. «Wir wissen schlicht nicht, wie sich die Situation weiterentwickelt und wie lange die betroffenen Betriebe noch geschlossen bleiben», so Finanzdirektor Reto Wyss. Die zusätzlichen Gelder können durch die Regierung gesprochen werden ohne Einbezug des Parlaments. Dies, weil es sich um gebundene Ausgaben handelt, heisst es aus dem Kanton.

Rund 1'300 Härtefallgesuche seien bis jetzt beim Kanton eingegangen. Rund die Hälfte davon sind bereits behandelt und 41 Millionen Franken wurden gesprochen. Angepasst wurde die Anforderung, dass zu berücksichtigende Unternehmen am 1. März 2020 gegründet sein müssen. Neu können auch Firmen mit Gründungsdatum bis 1. Oktober 2020 Härtefallgelder beziehen.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 23. März 2021 14:09
aktualisiert: 23. März 2021 15:20