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Luzern

Keine Gebühren für Beizer und Ladenbesitzer

19. Mai 2020, 11:26 Uhr
Gastrobetriebe und Läden sollen Strassenflächen flexibler nutzen können. Die Luzerner Stadtregierung erlässt den Betrieben die dafür anfallenden Gebühren. Dadurch soll die von der Coronakrise stark betroffene Branche entlastet werden.
Zusätzliche Flächen für das Gewerbe sollen weniger kosten.
© zVg

Letzte Woche gab die Stadtregierung bekannt, dass Gastronomen und Ladenbesitzer zur Vergrösserung ihrer Flächen auch auf den öffentlichen Raum zurückgreifen können. Eine temporäre Vergrösserung der Boulevardflächen soll einfacher vonstatten gehen können.

Nutzen die Betriebe solche Strassenflächen, so fallen dafür Gebühren bei der Stadt Luzern an. Wie die Stadt schreibt, will man die Gebühren in diesem Jahr stark reduzieren oder ganz erlassen. Für die Zeit von Mitte März bis Mitte Mai sollen die Gebühren für Restaurants, Cafés und Bars zu 100 Prozent entfallen. Für das restliche Jahr sollen noch 50 Prozent der Gebühren fällig werden.

Gastrobetriebe, die ihre Flächen nun temporär erweitern, zahlen ebenfalls nur die Hälfte der normalerweise dafür anfallenden Gebühren.

Bei den öffentlichen Märkten sollen nur für jene Markttage Gebühren anfallen, die auch stattgefunden haben.

285'000 Franken weniger Einnahmen

Wie die Stadt verlauten lässt, rechnet man für die Gastrobetriebe dieses Jahr mit rund 250'000 Franken weniger Gebühren. Bei den Läden schätzt man die Mindereinnahmen auf 35'000 Franken. Wie hoch der Gebührenwegfall bei den Märkten sein wird, ist derzeit noch unklar.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 19. Mai 2020 11:09
aktualisiert: 19. Mai 2020 11:26