Schwingen

«Klar ist es ein Seich»

Andrée Getzmann, 27. März 2020, 18:16 Uhr
Pirmin Reichmuth am Eidgenössischen in Zug 2019.
© Keystone SDA
Alle fünf Kantonalschwingfeste werden wegen des Coronavirus auf das kommende Jahr verschoben. Wir haben beim Innerschweizer Schwingerverband nachgefragt. Und bei einem betroffenen Sportler.

Am 3. Mai wäre es losgegangen: Mit dem Zuger Kantonalen in Baar wäre die Kranzfestsaison 2020 eröffnet worden. Aufgrund der aktuellen Lage rund um das Coronavirus hat der Innerschweizer Schwingverband (ISV) am Donnerstag jedoch entschieden, alle fünf Kantonalschwingfeste auf das kommende Jahr zu verschieben (wir berichteten).

Peter Achermann, Präsident des ISV, erklärt, man habe jetzt wie so viele andere auch, auf die besonderen Gegebenheiten reagieren müssen. «Wir müssen da jetzt zusammen durch», sagt er im Interview mit PilatusToday. Die OKs würden sich denn auch freuen, die Feste im nächsten Jahr durchzuführen.

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Quelle: PilatusToday

Bergfeste im Moment nicht tangiert

Die Bergfeste auf dem Stoos, der Rigi und dem Brünig sind von dem Entschluss im Moment nicht betroffen, sie finden erst ab Mitte Juni statt.

Spätestens einen Monat vor Beginn müsse man aber wissen, was Sache ist, sagt Peter Inderbitzin, OK-Präsident Rigi Schwinget. Zum Beispiel, um die Lieferanten zu informieren.

Das Innerschweizer Schwingfest (ISAF) ist auf den 5. Juli in Ibach-Schwyz angesetzt, der Innerschweizer Nachwuchsschwingertag (INST) auf den 28. Juni in Zug. In beiden Fällen werde mit einer Entscheidung über die Durchführung noch zugewartet.

«Das geht vorbei»

«Klar ist es ein Seich, dass die Feste ausfallen», sagt der Chamer Schwinger Pirmin Reichmuth. Aber man habe damit rechnen müssen. Es gebe andere, gerade Unternehmen, die treffe es viel schlimmer. «Für uns ist es nur ein Hobby, das wegfällt.» Jede Sportart sei betroffen. «Das geht vorbei und wir werden es überstehen.»

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. März 2020 18:16
aktualisiert: 27. März 2020 18:16