Anzeige
Hallwilersee

Knatsch um Phosphorgehalt – Luzerner Bauern wehren sich

7. Mai 2021, 09:55 Uhr
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: Tele 1

Im Hallwilersee ist die Phosphorbelastung seit Jahren zu hoch. Wie das Problem gelöst werden kann, darüber streiten sich Kantone, Bauern und Umweltschützer noch immer. Nun hat der Streit eine weitere Eskalationsstufe erreicht.

In der Aargauer Zeitung wurden die Luzerner Bauern für die nicht sinkende Phosphorkonzentration verantwortlich gemacht. Diese weisen die Vorwürfe strikt zurück.

Es sei ein Trugschluss, dass Luzern, der ein tierintensiver Kanton sei, automatisch mehr Nährstoffe im Land habe. Man habe die gleichen Auflagen mit dem ökologischen Leistungsnachweis. «Wir dürfen nur so viel rauslassen, wie der Boden erträgt,» sagt Markus Kretz, Präsident des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbands.

Die Gründe für den hohen Phosphorgehalt sind aber vielfältig und nicht nur der Landwirtschaft zu zuschreiben. Deshalb fordert Kretz, dass der Kanton die Untersuchung nach den Problemen des Hallwilersees nun breiter führt.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 7. Mai 2021 09:55
aktualisiert: 7. Mai 2021 09:55