Zu wenig Mitarbeiter

Luzerner Impfzentrum sucht noch immer medizinisches Personal

7. Dezember 2021, 17:14 Uhr
Vor etwas mehr als einer Woche hat der Kanton Luzern einen Aufruf gestartet: Für die Booster-Impfung werden Helferinnen und Helfer gesucht. Seither haben sich über 300 Personen gemeldet. Doch damit ist der Personalmangel noch nicht gelöst.
Im Kanton Luzern braucht es mehr medizinisches Personal für die Booster-Impfung.
© KEYSTONE/GAETAN BALLY

«Auf unseren Aufruf haben sich bisher 328 Personen gemeldet. Mit diesen Personen muss nun geschaut werden, für welche Tätigkeiten sie eingesetzt werden können», sagt David Dürr, Leiter der Dienststelle Gesundheit und Sport, auf Anfrage von PilatusToday und Tele 1.

Es ist eine beachtliche Anzahl Personen, die sich innert kurzer Zeit gemeldet hat, doch leider nicht genug. So sagt Dürr weiter: «Wir sind froh, wenn sich noch mehr Personen melden.» Vor allem beim medizinisch geschulten Personal herrsche ein grosses Bedürfnis.

Personal für Booster-Nachfrage reicht – noch

Stand jetzt kann der Kanton Luzern die Nachfrage nach Booster-Impfungen decken. Da man nach der zweiten Impfung sechs Monate warten muss, bevor man eine Auffrischimpfung erhalten kann, scheint dies auch logisch zu sein.

«Um in den kantonalen Impfzentren in Luzern, Willisau und Hochdorf in zwei Schichten arbeiten zu können, bräuchten wir mehr medizinisch geschultes Personal. Aktuell besteht dafür aber kein Bedürfnis», betont David Dürr. Spätestens wenn die breite Bevölkerung die Booster-Impfung benötigt, dürfte dies wohl anders aussehen.

(mbi)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 7. Dezember 2021 19:18
aktualisiert: 7. Dezember 2021 19:18
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