Drogenkonsum, Gewalt, Littering

Luzerner Jungparteien wollen eine Arbeitsgruppe für die Ufschötti

25. August 2022, 06:22 Uhr
Die Ufschötti in der Stadt Luzern sei ein Ort für alle. Doch der Ort bringt immer wieder Probleme wie Drogenkonsum oder Littering. Darum fordern die Luzerner Jungparteien und das Jugendparlament der Stadt Luzern in einem offenen Brief an die Stadt, dass eine Arbeitsgruppe gegründet werden soll.
Die Herausforderungen bei der Ufschötti wollen die Jungparteien und das Jugendparlament mit einer Arbeitsgruppe in Angriff nehmen.
© KEYSTONE/PATRICK HUERLIMANN
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Die Ufschötti ist ein friedlicher Treffpunkt zum Baden, für ein Volleyballspiel, den Start zum Ausgang. Aber eben auch geprägt durch Litterung, Drogenkonsum und Gewalt. Aus diesem Grund haben sich nun alle Luzerner Jungparteien und das Jugendparlament der Stadt Luzern zusammengeschlossen und wollen eine Arbeitsgruppe gründen.

In einem offenen Brief an die Stadt schreiben sie: «Wir nehmen die Sorgen der Anwohnerinnen und Anwohner der Ufschötti ernst. Dabei wollen wir nicht nur kritisieren, sondern zusammen Lösungen finden, damit die Ufschötti weiterhin ein toller Ort für alle bleibt.»

Deshalb bitten sie in ihrem Schreiben die Luzerner Stadträtinnen und Stadträte zu prüfen, ob die Stadt Luzern nach dem Vorbild der «AG Corona» eine Arbeitsgruppe mit allen beteiligten Interessensgruppen für die Anliegen der Ufschötti schaffen könne. Die Jungparteien und das Jugendparlament bieten zudem an, auch Teil dieser Gruppe zu sein.

Die Antwort der Stadtregierung steht noch aus.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 25. August 2022 06:22
aktualisiert: 25. August 2022 06:22