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Hohe Belastung

Luzerner Kantonsspital passt Besuchsregeln an

3. Dezember 2021, 12:36 Uhr
Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) hat in seinem Impfzentrum am Standort Luzern diese Woche die 100'000. Corona-Impfung durchgeführt. Das schreibt das LUKS in einer Mitteilung. Wichtiger für viele Besuchende ist jedoch eine weitere Ankündigung.
Ein Corona-Patient wird auf einer Intensivstation behandelt. (Archivbild)
© KEYSTONE/DPA/Boris Roessler

Aktuell sei das Interesse an Booster-Impfungen gross, Erstimpfungen seien nach wie vor möglich. Das Impfzentrum sei aktuell voll ausgelastet, heisst es weiter. Täglich werden rund 800 Impfungen durchgeführt, so das LUKS in der Mitteilung.

Um eine Impfung auch ausserhalb der Bürozeiten zu ermöglichen, führt das LUKS in Luzern am Donnerstag, 9. Dezember zwischen 19 und 24 Uhr Late-Night-Impfungen durch. Innerhalb dieses Zeitraums werden auch Impfungen ohne Voranmeldung verabreicht. Um Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt das LUKS aber eine Anmeldung. 

Besuchsregeln werden angepasst

Aufgrund der zunehmenden Belastung für den Spitalbetrieb passt das LUKS per nächste Woche seine Besuchsregeln im stationären Bereich an. Nach wie vor sind zwar zwei Besuchspersonen pro Tag zugelassen, jedoch müssen neu die Besuche separat erfolgen und sind jeweils auf eine Stunde zu beschränken. 

Damit gelten ab Montag, 6. Dezember 2021, folgende Besuchsregeln:

  • Stationär: Es gilt 3G. Zugelassen sind zwei Besuchspersonen pro Tag. Besuche müssen einzeln erfolgen und dürfen jeweils maximal eine Stunde dauern. 
  • Ambulant: Der ambulante Bereich ist von der 3G-Regel ausgenommen. Zugelassen ist eine Begleitperson, falls aus medizinischen Gründen nötig. 
  • Kinderspital/Kinderintensiv: Es gilt 3G. Zugelassen sind Eltern und Geschwister gleichzeitig. 
  • Covid-19-Stationen: Keine Besuchspersonen erlaubt. Ausnahmen sind möglich bei Härtefällen. 
  • Zentrum für Intensivmedizin: Es gelten separate Regeln. 

Ziel der Massnahmen ist es, einerseits weiterhin Besuche zu ermöglichen, andererseits die Personenfrequenz  so gering wie möglich zu halten. Damit soll das Ansteckungsrisiko tief bleiben und der Spitalbetrieb wenig tangiert werden.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 3. Dezember 2021 12:36
aktualisiert: 3. Dezember 2021 12:36