Kanton Luzern

Mitarbeitende simulieren ihre Arbeit im neuen Kinderspital

21. Januar 2022, 07:54 Uhr
Auf dem Gelände des Luzerner Kantonsspital gibt es aktuell eine grosse Baustelle. Bis Ende 2025 soll dort die neue Frauenklinik und das Kinderspital entstehen – für 170 Millionen Franken. Schon jetzt werden die künftigen Abläufe geübt und zwar in der alten Landi-Halle in Ebikon.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: Tele 1

Bei der Simulation diskutieren Chefärzte, Architekten und auch Mitarbeitende darüber, wie das neue Kinderspital und die Frauenklinik künftig aussehen werden. Ein Thema ist die Einrichtung. Solche Übungen sind insbesondere bei einem Neubau wichtig, sagt der Chefarzt der Geburtshilfe, Markus Hodel. «Man kann das schon auf Papier planen. Aber am Schluss sieht man durch die Übungen, wie der Raum wirklich aussieht, wie gross er ist und was alles rein muss. Es ist sehr wichtig, dass man all die nötigen Prozesse in der richtigen räumlichen Dimension abbilden kann.»

So könne man Fehlkonstruktionen mit einfachen Mitteln verhindern. Denkfehler sind sonst schnell geschehen. «Gewisse Räume haben wir komplett umgestellt. Die Baupläne haben sich komplett geändert», betont Martin Stocker, der Leiter des Kinderspitals Luzern. Daher ist auch er überzeugt, dass sich die Simulation lohnt. Neu ist beispielsweise der Saal für Erstversorgungen direkt neben dem Gebärsaal. Einen solchen hat es bisher noch nie gegeben. Wie sich die Simulation genau abgespielt hat, siehst du oben im Video.

So sieht das Siegerprojekt für das neue Kinderspital aus:

Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: PilatusToday

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 21. Januar 2022 07:46
aktualisiert: 21. Januar 2022 07:54
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